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Gedichte über Lebensweisheiten - Seite 158


Verbrennt die geist'gen Gitterstäbe, die Freiheit ist's, die ich anstrebe

Es war einmal ein Teddybär,
der fiel beim Bootsfahr'n in das Meer.
Er trieb davon, die Wellen hoch,
das Kind es schluchzt, was mach' ich bloß?

Der Bär im Wasser tief versank,
da kam ein Pottwal, Gott sei' Dank.
Der Pottwal meint, was ist denn das?
Den pack' ich in ein Wasserglas.

Den Bär im Glas schenkt er dem Kind,
der kleine Wal es freudig nimmt.
Du bist so schnuffig und so süß,
der Bär doch weint, er Trän' vergießt.

Der kleine Wal ganz traurig wird,
den Bär er fragt, was ihn berührt?
Ich sitz' in einem Glase fest,
mein Stoffgewand ist voll durchnässt.

Wo kommst du her, der Wal er fragt,
von oben komm' ich, Bärchen klagt.
Mein Kind es mich verloren hat,
ich fiel vom Boot und sank hinab.

Das Walkind lächelt und ruckzuck,
es macht das Glas sofort kaputt.
Der Bär ist frei, der Wal er lacht,
und nun wirst du zurück gebracht.

Der kleine Wal das Bärchen nimmt,
mit ihm zum Boot des Kindes schwimmt.
Dort sitzt das Kind mit traur'gem Herz,
der Bär ist weg, es weint vor Schmerz.

Der Wal er stupst das Kindlein an,
und flüstert leis', sei nicht mehr bang.
Das Kind vor Freud' das Bärchen küsst,
und dankbar Walkind fest umschließt.

Das Wälchen winkt, taucht ab ins Meer,
sie winken dankbar hinterher.
Der Teddy die Geschicht' erzählt,
vom Walkind, welches weise wählt.

Es Freiheit vor dem Kerker wählte,
und somit keinen Freigeist quälte.
Das Kind zuhause angekommen,
es Plan geschmiedet, schnell ersonnen.

Den Fisch im Glas zum Teich getragen,
nie mehr soll dich Gefängnis plagen.
Der Fisch voll Freud' ins Wasser springt,
zum Abschied er ein Liedchen singt.

Die Freiheit ist das höchste Gut,
drum sperr nicht ein, sei auf der Hut.
Wer bei dir bleibt, ganz ohne Zwang,
der schenkt dir Liebe und Gesang.
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Was wäre wenn?

Was wäre wenn, es kälter wird,
die Hitze und die Sonn' erfriert?
Wir täglich über Kälte klagen,
uns nun Frostbeulen stetig plagen.

Was wäre wenn, der Arme reich,
der Bettler plötzlich wird zum Scheich?
Der Überfluss ihn überkommt,
ihn nun von all' den Armen trennt.

Was wäre wenn, es heißer wird,
der allerletzte Eisberg stirbt?
Wir schwitzen uns den Popo wund,
ich denk', dass wäre ungesund.

Was wäre wenn, der König wechselt,
erneut sich seine Meinung drechselt?
Ob Mann und Frau als Obrigkeit,
schon bald das Volk nach Neuem schreit.

Was wäre wenn, wir klüger wären,
mehr Technik wir uns so bescheren?
Wir fliegen ganz weit weg ins All,
zur Flucht vor'm End', des Erd' Zerfall.

Was wäre wenn, der Weisheit Wahn,
uns überkommt mit einem Plan?
Wir erstmals über uns nachdenken,
uns Liebe und auch Frieden schenken.

Was wäre wenn, kein Kind mehr weint,
wir uns nun wehren, im Mut vereint?
Es niemand mehr die Hand erhebt,
das Kind auf Wolke Liebe schwebt.

Was wäre wenn, Betrug und Gier,
nichts mehr zu suchen hätten hier?
Die Lüge fest im Keim erstickt,
die Uhr der Wahrheit schneller tickt.

Was wäre wenn, wir uns mehr schätzen,
uns nie mehr mit Hass' Wort verletzen?
Dem Dummkopf bieten wir die Stirn,
nicht Farbe zählt, nur noch das Hirn.

Was wäre wenn, ich nicht erwache,
ich nicht mehr mit den Freunden lache?
Mein Schatz verlor'n in Trauer schwebt,
mein Geiste achtsam in ihr lebt.

Was wäre wenn, das all' passiert,
Gefühle und die Seel' floriert?
Ja dann, würd' dieses klein' Gedicht,
uns schaffen menschlich Gleichgewicht.
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