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Gedichte über das Leben - Seite 3378




Wo sind sie geblieben - was ist geschehen?

Wo sind sie geblieben - was ist geschehen?
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Gedicht- Nr. 1051
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Einst war ein Zirpen, Ziepen, Piepen
ein Summen, Brummen emsig Fliegen
mit Wiesen die noch Blütenschwer
ein Krabbeln, Wuseln, Wachsen, ringsumher.
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Einst Bienen, Hummeln, Heupferdflug
an Leben, Vielfalt noch genug
das Gras und Heu mit herrlichem Duft
und ein heftiges Schwirren, Duft in der Luft.
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Der Schmetterlinge Pracht - in vielen Farben
auch Käfer bunt, Vögel im Garten.
Noch Blumenvielfalt, da Felder ohne Gülle
Insekten- Pflanzenwelt in reichlicher Fülle.
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Des morgens, der Vogellied, ihr Lobgesang
noch Rotkehlchen, Meisen auf der Gartenbank
an Elstern, Finken, Sperlinge gab es genug
der Vogelgesang tat „unserer Seele“ gut.
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nun fast vorbei das Zwitschern, Tirilieren
das Singen, Pfeifen, Musizieren
von Zeisig, Lerche Grillen froher Klang
ja auch des Kuckucks Ruf verschwand.
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Sie leben nun im „Fabelland“
dort Pestizide unbekannt.
dort Vielfalt noch Wiesen, Feld
dort ist alles Sterben eingestellt.
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Dort reichlich Pflanzen – Tierwelt, Angebot
dort herrscht auch keine Hungersnot.
dort Hecken, Beerensträucher, heile Welt
dort wo das Leben noch viel zählt.
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Nun braucht es Schutz für die Natur
wo Gletschersterben mit heftiger Spur,
wo Meer verseucht durch Plastik-Wahn
das Artensterben geht voran!
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Nur weiter so! - Kaputt gemacht
was Menschenherz einst Freude gebracht.
Mit Abgasen die Luft verschmutzt
Ressourcen dumm - dreist - ausgenutzt.
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Schon steigt der Meeresspiegel an
man Gletscher nicht mehr sehen kann,
die Blüten bald nicht mehr bestäubt
mit Beton, Asphalt die Welt aufgezäumt.
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Doch wenn gestorben - Fauna, und Flur
durch Brände – Raubbau - Krieges – Spur.
Wenn Mensch alles hat Platt gemacht
dann hat er sich selbst den Todgebracht.
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Peter Leitheim Gedichte
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Wann wird man je verstehen?!

Wann wird man je verstehen!?
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Gedicht - Nr. 1366
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Donnerschwer und Blitzerhellt
Schwarze „Rauchwolken“ am Himmel oben.
Die Ebenen von Feuer-Blitz grell, erhellt
Es dröhnt der Panzerlärm und den Motoren.
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Unüberschaubar sind Gefilde und das Ziel
Vom Himmel her tödliches - Raketenspiel
Blicke schweifen ängstlich Himmelwärts
Voll Angst pocht nun manch` Kinderherz.
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Vorbei an bleichen Menschen - Gesichtern
Eilt hin zur Front nun mancher Soldat
Kanonendonner - Raketenlichter
Von Schmerzen, Schrein – ein Totenhall.
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So mancher noch beim Morgenrot
Voll Hoffnung doch voll Angst ums Leben
Sehr kurz ist der Soldaten Lebensdocht
Wer wird den Abendmond „von ihnen“ erleben?
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Gott mit euch ihr ukrainischer Bürger
Zerschmettert schon sind viel tausend Glieder
Viele Menschen hören des Krieges -Gesang
Gewehrfeuer – Geschütze – und Raketenklang.
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Zur Nacht erscheint oft „Wetter -Leuchten“
Dumpf hallt das Land im Donnerschlag
Manch Wimper zuckt zum Kirchturmläuten
Wenn Menschengang zum frischen Grab.
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Nun Lücken groß die Kartätschen reißen
In Häuser und in Menschenschaar.
In Städten – nun Verwüstungen herrschen
Laut drohend ist der Drohnen nächtlich - Hall.
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Heiß brennt die Luft nun in der Schlacht
Raketeneinschläge - erhellten die Nacht
Einst Brüder sie - doch nun im Streit
Der Frieden fern und groß das Leid.
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Laut Trommelfeuer – Geschütze Klang!
Wann ist vorbei der Waffengang?
Lebt wohl all ihr gefallenen Brüder!
In besserer Welt seht ihr Euch wieder!
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Peter Leitheim: Mensch
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