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Gedichte über das Leben - Seite 1660


Politiker

Manche Politiker sind stinkfaule Knoche,
die wend blos fresse, aber wellet it kochä.
Sie lebet ohne Sorg in Gottes Welt,
aber kassieret mit Freud unser guetes Geld.
Die Grosskopfete krieget no ä Auto däzu,
natürlich mit Fahrer, hab guete Rue.
Wachleut werdet ihne au no gstellt,
des koscht jo nix, mir hend jo des Geld.
Die verhendret, dass die mol de Frack voll krieget,
wegem dem Lättegschwätz, und wege de Lüege.
Ab und zue mol in den Landtag nei rennen,
des ischt au it so schlimm, do kennet se penne.
Die „Grünen“ hocket mit Striggzeig do drin,
ich glaub, ich hab ä en Fehler bei mir em Hirn.
Ich glaub diä hond do ihre Kindle scho gschillt,
Zeanägel putzä, wär bei dene au soo wild.
Ha die könnet blos sage: „Ich bin dagegen!“
Des woaß doch der Deifel was diä überlege.
Sie werdet au emmer gweckt um diä Mittagszeit:
„Gott sein Dank jetzt isch no soweit.“
So bruttlet se mit dem arg leere Mage:
„ Jetzt goht es zom Esse.“ Do wird keiner klage.
Noch dem Esse do spannt doch dene de Ranzä,
do verlieretse erstrecht die Luschd am Ganzä:
„Jetzt mues mr noch dene Triäler zue losen,
des ischd wie Lensa und Spätzle aus Dose,
wa diä für en Scheißdreck wieder rausplotzet,
do kenntest des Esse doch glei wieder kotzä.“
Dr Steinbrück ist mol wieder ins Fettnäpfle trette,
sagt „Clowns“ zu Kollege, ja kann mer den rette?
Als Kanzlerkandidat müsst der sei Gosche mol zügle,
so e Lättegschwätz kaschd doch nemme ausbügle.
Beim Berlusconi isch „Clown“ au Krottefalsch,
dem kommt doch kei wahres Wort aus em Hals.
Der Lugebeitel hot sei Volk doch scho mol verseggelt,
dass sich do keiner vo de Wähler vor dem Kerle eckelt?
Der andre Simpl will Italien gar doch it regiere,
der will bos sei Gschwätz in der Gegend romschmiere.
Aber manche Politiker schaffet au der Kittel wackelt,
doch se werdet von de andre blos no verdackelt.
„Jetzt gug d’r den a, den hirnlose Narre,
dem fehlt em Hirn doch en riesige Sparrä,
ha ich ben doch it de gleich Seckel wie der,
de Ranzä pflege ist leichter, des fällt it schwer.“
Doch wenn die fleißige Kerle it währed,
ha dann wärs entsetzlich, es wär verheerend!
Ha no dätet manche vo dene faule Knochä,
blos noch eigene bekömmliche Süpple kochä,
ond mir Bürger mir wäred mol wieder die Dackel,
und lasset aus Not die eigene Kittel blos wackle.
Drum, Gott sei Lob und Dank in seiner Höh',
dass ich it lauter so Triäler ond Faulenzer seh',
sonst müsst ich mich sofort, ohne Bedenke,
am nächste, beste Ästle uffhenke.

Janfried Seeburger 26.02.13
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Tuttlinger Dreigestirn

Dreigestirn + Kölle - Allaf, so schrei’n die Jecken,
doch da müssen wir uns nicht verstecken.
Was haben die, was wir nicht haben,
wir sind die besseren, sind die Schwaben!
Was geht da dem Bürger durch das Hirn . . . .?
Auch Tuttlingen hat doch ein „Dreigestirn“
Die „Obersten“, sind's, die uns stets lenken,
das muss man auch einmal bedenken!
Voran „Seine Tollität“ Prinz Michael von Becken,
daneben buckeln noch all seine Recken.
„Ihre Lieblichkeit“ Emil Buschle weiß ich genau,
ist alles andere als ´ne „ junge Frau“,
trotzdem als fromme „Jungfrau“ im Gefolge.
Ob er das auch so gerne wollte?
Es folgt „Seine Deftigkeit“ Willi Kamm als „Bauer“,
wird er bei diesem Job nicht sauer?
Will man nun diese Job’s beleuchten,
muss man versteh‘n was sie bedeuten!

- 2 -

Ich versuch‘ es zu erklären,
jeder Betroffene darf sich wehren.
Ich schlucke jeden Gegenschlag,
weil ich doch so gerne sticheln mag.
Prinz Mike spaziert mit geschwollenem Kamm,
nein, nicht seinem „Bauer“, sondern wie ein Gockel,
vor lauter Pracht haut es dich vom Sockel.
Er streicht gern Lob und Lorbeeren ein,
möchte zu Gefallen den Bürgern sein.
Mit Würde geht er über Tuttlinger Erde,
auch wenn’s in „seinem“ Tunnel nur wäre.
Er strahlt im Glück, genießt Erfolg,
ist glücklich, wenn ihm die Garde folgt.
Wie Nero dereinst, genießt er die Stadt,
die auch schon mal einen Stadtbrand hat‘.
Und du, oh Emil, du als Jungfrau,
du bist doch, Sorry, eine arme „Sau“,
das Los der Jungfrau ist dir beschieden,
manchmal könntest du sogar Junge kriegen.
Doch dafür hast du gar keine Zeit,
stets legt der Prinz dir eine Last bereit,.
Du musst oft buckeln so wie ein Dackel,
so dass dir die Nerven oft wackeln.
Du musst als Weib stets nochmal putzen,
was vorher alle anderen nutzten.
Du räumst da auf, wo andere schlampen,
du polierst auch manchmal fremde Lampen,
hilfst auch da, wo manch‘ andere motzen,
darfst nicht kleckern – du musst klotzen.


- 3 -


Drum Jungfrau Emil, bleib‘ dem Prinzen erhalten,
wie, frag ich, soll er sonst seines Amtes noch walten.
Ich komm‘ an den Ärmsten, der wie ein Lamm
als „Bauer“ bereitsteht, den „Willi Kamm“.
Er ist der „Letzte“ - Verzeihung, nicht so gedacht –
über den ich mir diese Gedanken gemacht,
er schaufelt als „Bauer“ den Dreck auf die Wagen
über den die anderen Jecken jammern und klagen.
Was andere einst vermasselt haben,
muss er wieder richten, ohne Murren und Klagen.
Er ließ sich auf etwas ein, was nicht überall ankam,
er war voll dabei bei unserem Masterplan,
von manchen Einwohnern wird er zerrissen,
sie finden die Einbahnstrassen besch..eiden!
Verkehrsberuhigung, und die 30 er Zonen,
viele verdrehen die Augen, wie kann sich das lohnen?
Unser „Dreigestirn“, kennt ihr jetzt in seiner Pracht,
es hat so manches gut oder schlecht gemacht.
Euer Duchlaucht - Beck, Buschle und Kamm,
zum Wohle der Stadt, bitte steht „Euren Mann“.
„Seine Tollität“, „Ihre Lieblichkeit“, „Seine Deftigkeit“
sollen regieren, wir beurteilen sie zu jeder Zeit.
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