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Gedichte über das Leben - Seite 1157


Mein Weg, mit MS zu leben

Mein Weg...
Wo führt er hin, dieser Weg? Ich kann das Ziel nicht sehen. Es scheint unbegreiflich weit entfernt. Ist dieser Weg auch der richtige? Bringt er mich zum richtigen Ziel? Die anderen sagen Nein.

Sie gehen ihren Weg, den normalen Weg. Es kümmert mich nicht! Ich gehe diesen Weg, meinen Weg. Ich gehe ihn schon eine lange Zeit.

Zweifel kamen auf und verschwanden. Denn unklar ist dieser Weg und bringt mich manchmal zu Fall. Doch ich steh wieder auf und versuche, meinem Ziel entgegen zu sehen. Ein klares Ziel sehe ich nicht! Jedoch ich weiß, dass es mein Weg zum Ziel ist.

Er ist der richtige! Ich lasse mich von nichts abbringen, weder von den Hindernissen, noch den "gut gemeinten" Ratschlägen der anderen.

Und ich weiß, ich werde das erreichen, wofür ich diesen Weg gewählt habe. Ich muss ihn gehen - ich ganz allein! Denn es geht immer weiter im Leben: Es gibt immer ein Ziel, das auf uns wartet, eine Spur, der wir folgen dürfen und eine Hoffnung, die uns hält.

Dieses, mein Leben mit MS kann ich noch nicht begreifen. Noch ist nicht alles klar...

Ich bin auf dieser Reise und noch nicht da. Ich bin noch nicht, ich werde... Ich bin nicht perfekt. Ich bin auf der Suche - und du hast mich entdeckt. Ich folge ihm, soweit ich ihn seh.

Meine Gedanken mich tragen, denn das Leben steht mir offen,weil ich das Leben in mir fühl. Bist du mein Ziel? Meine Zuversicht? Bist du mein Weg? Du meine Kraft,die ich suche, die ich finde!

Ich verstehe vieles nicht, schau so oft zurück. Soll doch leben in diesen Augenblick, mit mir, mit meinem Ich. Im Leben muss man vorwärts gehen und ich geh leise mit.Meine Hoffnung lenkt mein geschickt.

Ich sehe neue Ziele. Was gestern war, das stört mich nicht mehr. Die Kraft gibt mir die Zuversicht in meinem Leben.

Liebe und Licht und ich fahre im Rolli, soweit ich kann. Denn mein Leben steht mir offen, weil ich das Leben in mir fühl. Du bist meine Kraft. Und ich suche Dich, lauf auf Dich zu, lass alles hinter mir.

Gehe meinen Weg ins Licht. MS (Multiple Sklerose) du bist für mich nicht zu begreifen und doch bist du da.

Bärbel Bö
alias lachmal
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Der Teufel soll Dich holen

Wie gerne würde ich Dir tausend Schmerzen
zuführen!?
Du hattest nicht das Recht, mich einfach zu
Berühren.
Du drücktest mich an die Wand und fingst an
mich zu küssen,
ich hätte Dir Arschloch in die Fresse treten
müssen.

Ich hatte Angst, keine Chance gegen Dich,
es war so furchtbar widerlich.
Meinen Rock schobst Du nach oben Du Schwein,
als Du mich drücktest gegen die wand aus
Stein.

Es war dunkel, ich erkannte Dich nicht,
meine Tränen flossen so heiß über mein
Gesicht.
Warum hast Du das mit mir gemacht,
konnte Dich nicht mal erkennen in dieser
kalten Nacht.

Ich floh aus meinem Körper in eine andere
Welt,
dahin, wo es mir besser gefällt.
Du wolltest mich nicht gehen lassen, ich
durfte nichts sagen,
einen Ton nur, das sollte ich mich mal
wagen.

Doch ich habe es getan, in diesem
Augenblick,
aber niemand gibt mir die Sorglose Zeit
zurück.
Die Zeit, bevor Du mich benutzt hast,
hast mich für immer beschmutzt!

Ich will das Du eines weißt du Schwein,
ich werde niemals mehr wirklich Angst frei
sein.
Du hast mich zerstört und eines sage ich
hier,
alles schlechte wünsche ich Dir.

Vor eineinhalb Jahren war es genau,
seit dem, bin ich eine andere Frau.
Meinem Freund erzählte ich was geschah,
allerdings erst im letzten Jahr.

Qualen sollst Du erleiden, Du mieses
Schwein,
und niemals wieder glücklich sein.
Hast meine Erinnerungen mit Dir gefüllt,
und meine Seele in die Angst gehüllt.

Geh aus meinem Kopf und lass mich in ruhe,
ich hoffe Du landest bald in der Truhe.
Du hast es nicht verdient zu leben,
denn den Rest, soll Dir der Teufel geben!

©Yvonne Holler, am 09.01.2009
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