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Gemeines
Seite 59
Gedichte über Gemeines - Seite 59
Geschlaucht ...
Ein Mensch denkt, was für’n blöder Tag
an dem er wirklich gar nichts mag
Der tiefe Schlaf in letzter Nacht
verbrauchte seine letzte Kraft.
Sein Gang zur Dusche schlauchte ihn
erschöpft schlurft er zum Frühstück hin
die Frau liest ihm die Zeitung vor
er schafft’s nicht mehr, der arme Tor.
Dann schleppt er sich noch zum TV
die Snacks, er weiß es ganz genau,
zu kauen fällt ihm sichtlich schwer.
Auch das Programm taugt ihm nichts mehr.
Am Nachmittag beim Arbeitsamt
meldet er sich zur Vorsicht krank.
So hat der Mensch’s nicht gut getroffen
auch weil er abends stets besoffen
bevor am Folgetag erneut
er sich vor der Bewegung scheut.
Zum Glück gibts ja das Wochenende
dann kommt die körperliche Wende
man fühlt sich gut, der Fußball naht.
Wie schafft der Mensch nur den Spagat
vom arg geschlauchten Mensch-Harzt vier
zum Lebemann... verrätst Du´s mir?
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Horst Fleitmann
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Gedicht zur Merkliste
Gaffer
Gaffer gaffen ohne Skrupel,
geilen sich an Elend auf;
stehen dort zumeist im Wege,
pfeifen aber leider drauf.
Schicksalsschläge andrer Menschen
sind für sie ein Seelenschmaus.
Um die Neugier zu beruhigen,
hecheln sie nach jedem Graus.
Diese Glotzer sollt’ man jagen
von dem Unglücksort geschwind;
weil sie Opfern gegenüber
mehr als nur respektlos sind.
© Norbert van Tiggelen
Norbert Van Tiggelen
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Gedicht zur Merkliste
Öffentliche Toiletten
Lange Schlange vor dem Klo,
Langsam drückt es im Popo.
Wollen die nicht schneller pissen?
Wollen die mich extra dissen?
Kommt einer raus, geht einer rein. Wieso kann nicht ich das sein?
Kohlkopfkabinett
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Gedicht zur Merkliste
Ich wär` so gern ...
Ich wär so gern ein Kämpfer
auf einem Greenpeace Boot
dann würd ich alles retten
was auszusterben droht ...
Doch leider fehlt mir
zu diesem Schritt der Mut.
Und eigentlich geht es mir
ja auch als Bankkauffrau ganz gut!
Ich wär so gern Politiker
mischt mich in alles ein
würd diese Welt verbessern
sollt alles besser sein!
Doch leider fehlt mir
zu diesem Schritt der Mut.
Und eigentlich geht es mir
ja auch als Bankkauffrau ganz gut!
Ich wär auch gerne Künstler
so richtig weltberühmt
man säh dann selbst mein Frühstücksei
als Kunstwerk unverblümt ...
Doch leider fehlt mir
zu diesem Schritt der Mut.
Und eigentlich geht es mir
ja auch als Bankkauffrau ganz gut!
Würd ich wiedergeboren,
sollt alles besser sein ...
Da hör ich eine Stimme
empört vom Himmel schreien:
Du bist doch nun schon zum 12. Male hier ...
Mensch dann ändere Dich doch einfach mal
es liegt doch nur an Dir!!!
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Simone Alexandra Friedrich
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Gedicht zur Merkliste
Ein paar Worte vor Mitternacht!
Vor Mitternacht ein klein Gedicht,
ich weiß,
es ist hier keine Pflicht,
drum schalte ich,nun aus
das Licht.
Da es hier nun dunkel ist,
kann keiner lesen,mein Gedicht,
darum steckt Alle eure Nase,
erst morgen wieder,in die Oase.
Inge Wamser
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Gedicht zur Merkliste
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