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Gefühle
Seite 911
Gedichte über Gefühle - Seite 911
Die große Suche
Man sucht erst hier, und später dort.
Man sucht im Schongang, im Akkord.
Man sucht zu jeder Tagesstunde.
Man sucht und geht fast vor die Hunde.
Man sucht in Städten, auf dem Land.
Man sucht selbst auf dem Tellerrand.
Man sucht, das Ganze nimmt kein Ende.
Man sucht im Matsch und im Gelände.
Man sucht im Acker, und im Feld.
Man sucht selbst in der weiten Welt.
Man sucht auf Plätzen, und auf Straßen.
Man sucht sogar in Blumenvasen.
Man sucht den Schatz, den keiner kennt.
Man sucht ein Wort, ein Argument.
Man sucht im Wachen und beim Träumen.
Man sucht in Kirsch-, in Apfelbäumen.
Man sucht, und das wird fast zur Sucht.
Man sucht sein Heil in einer Flucht.
Doch ein Erfolg ist nicht zu buchen,
Und deshalb wird man weitersuchen.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Roman Herberth
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Gedicht zur Merkliste
Hoffnungsvoll
Die Hoffnung lässt mich nie im Stich.
Auf ihre Hilfe kann ich bauen.
Aus diesen Gründen werde ich,
mich hoffnungsvoll ihr anvertrauen.
Sie wohnt bei mir, braucht wenig Raum.
Und wird sich täglich zu mir setzen.
Und sie erklärt mir meinen Traum.
Sie nimmt sich Zeit, und wird nicht hetzen.
Ich höre ihr sehr gerne zu.
Sie kennt den Spaß, wird Witze machen.
Sie weiß genau, wo drückt der Schuh.
Und bringt mich spielerisch zum Lachen.
Ich gebe meine Garantie.
Das gilt für Morgen und für heute.
Sie legt mich niemals übers Knie.
Und bringt mir alle Tage Freude.
Sie ist mein Halt, im Hier und Jetzt.
An keinem Zweifel wird sie nagen.
Doch wenn sie stirbt, dann ganz zuletzt,
dann muss ich sie zu Grabe tragen.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen
Roman Herberth
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Gedicht zur Merkliste
Wähle mit Bedacht
Lieber,
liebe ich Keinen, als, irgendeinen.
Lieber,
keinen Kuss,
als, einen Mann zu küssen
und, dann spüren zu müssen,
er liegt mir, zu Füßen.
Und ich muss, für meinen Leichtsinn
und, fürs falsche Gefühl, büßen.
Waltraud Dechantsreiter
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Gedicht zur Merkliste
Zu Tränen rühren
Ein großes Unglück rührt zu Tränen.
Man tut sich tief im Herzen leid.
Und dann fehlt unsren Zukunftsplänen
der Traum von einer schönen Zeit.
Mit ganzer Seele wird man trauern.
Ein Ausweg, leider nicht in Sicht.
Man wird sich selber tief bedauern.
Und an ein Wunder glaubt man nicht.
Man hat sich auch im Schmerz verfangen.
Einst zog man falsches ins Kalkül.
Die Rechnung ist nicht aufgegangen.
Der Teufel hat die Hand im Spiel.
Man wird fast den Verstand verlieren.
Man ist verzweifelt und man weint.
Das eine kann man garantieren,
dass keine Sonne für uns scheint.
Doch irgendwann heilt jede Wunde.
Verscheucht wird eine dunkle Nacht.
Das Glück dreht eine neue Runde,
und eine Freudenträne lacht.
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Roman Herberth
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Gedicht zur Merkliste
Erbgier
Eure Gier kotzt mich an,
macht mich wahnsinnig und krank.
Der Mensch ist krank!
ok. Medizin steht ja im Schrank.
Der Mensch ist tot!.
ok. vorbei ist die Not.
Jetzt ganz schnell erben und räumen das Boot,
dann rufen wir Maggy, die macht den Rest dann schon.
Der vater immer unbekannt.doch zum Pflichtteil kommt man mit 97 Jahren schnell angerannt.
Respektlos und Pervers ist Euer aller verhalten.
Eine Großanzeige im Wochenblatt,macht erst mal publik,damit Ihr schnell verliert noch Euer letztes Gesicht.
Dann folgt mein Anwalt - der Euch mal stoppt.
Da habt Ihr nicht mit gerechnet,weil Ihr glaubt ich sei ja nur doof.
Der Ehrenwerte Familie Brenig - Jakobi und Phillippen.
es reicht ja lange schon.
Maggy Jakobi
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Gedicht zur Merkliste
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