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Gedichte über Gefühle - Seite 810


Für Lennox: mein Herz, mein Stolz, mein Glück

Mein lieber Lennox,

wenn ich dich anschaue, erfüllt mein Herz sich mit so viel Liebe und Stolz, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Ich sehe, wie groß du schon geworden bist. Ich sehe deinen Mut, deine Stärke, dein gutes Herz und all die wunderbaren Eigenschaften, die dich zu dem besonderen Menschen machen, der du bist. Auch wenn du manchmal selbst noch nicht erkennen kannst, wie wertvoll und einzigartig du bist, möchte ich, dass du eines niemals vergisst:

Du bist genug. Genau so, wie du bist.

Du musst niemand anderes sein, um geliebt zu werden. Du musst nichts beweisen. Für mich bist du vollkommen.

Ich bin unendlich stolz auf dich. Auf alles, was du schon geschafft hast. Auf jeden Schritt, den du gehst. Auf jede Herausforderung, die du meisterst. Auf den Menschen, zu dem du jeden Tag mehr heranwächst.

Eines Tages wirst du ein wundervoller Mann sein. Ein Mann mit einem großen Herzen, mit Stärke, Mitgefühl und Liebe. Und auch wenn dein Weg nicht immer leicht war, weiß ich, dass du alles in dir trägst, was du brauchst, um dein Leben zu meistern.

Wir haben schon so viel zusammen erlebt. So viele schöne Erinnerungen geschaffen, so viele Ausflüge gemacht, gelacht, geweint und gemeinsam schwierige Zeiten überstanden. Jede einzelne dieser Erinnerungen trägt einen besonderen Platz in meinem Herzen.

Wir beide haben bewiesen, dass wir zusammen alles schaffen können.

Egal, was das Leben bringt, egal, welche Herausforderungen noch vor uns liegen: Ich werde immer an deiner Seite sein. In guten Zeiten und in schweren Momenten. Wenn du stark bist und wenn du zweifelst. Wenn du lachst und wenn du traurig bist.

Du bist niemals allein.

Hab keine Angst vor dem, was morgen kommt. Alles Gute braucht Zeit. Und ich weiß, dass du schon immer bereit warst, deinen eigenen Weg zu gehen und nach den Sternen zu greifen.

Die Sterne sind viel näher, als du vielleicht glaubst.

Glaube an dich. Halte an deinen Träumen fest. Und vertraue darauf, dass dein Leben einen wundervollen Weg für dich bereithält.

Und wenn du jemals an dir zweifelst, dann erinnere dich an meine Worte:

Ich liebe dich mehr, als Worte jemals ausdrücken können.
Ich glaube an dich.
Ich werde immer für dich da sein.
Und ich bin unendlich stolz auf dich.

Für immer und ewig,
deine Mama ❤️
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Zwischen all meinen Masken und mir

Ich habe früh gelernt, dass ich nicht einfach nur ich sein kann.

Also habe ich angefangen, Masken zu tragen.
Eine nach der anderen.
Manche leise, manche stark aber alle mit demselben Ziel: dazugehören, nicht auffallen, nicht verloren gehen.

Da ist die Stimme in mir, die sagt, ich sei nie gut genug.
Egal, was ich tue es reicht nicht.
Also strenge ich mich mehr an. Noch mehr.
In der Hoffnung, irgendwann dieses eine Gefühl zu erreichen: Jetzt bin ich okay.

Ich habe gelernt, fröhlich zu sein.
Zu lächeln, zu funktionieren, leicht zu wirken.
Auch dann, wenn es in mir schwer ist.
Weil ich gespürt habe, dass meine Traurigkeit keinen Platz hat.

Ich habe mir Stärke angezogen wie eine Rüstung.
„Reiß dich zusammen.“
Also habe ich aufgehört zu weinen.
Habe geschluckt, was zu viel war.
Und heute halte ich durch selbst dann, wenn ich innerlich längst zerbreche.

Ich wurde brav.
Leise. Unauffällig.
So, dass ich niemandem zur Last falle.
Ich habe mich kleiner gemacht, als ich bin
und irgendwann geglaubt, dass ich genau so richtig bin: nicht zu viel, nicht zu laut, nicht zu sichtbar.

Dann kam die Perfektion.
Der Versuch, alles richtig zu machen.
Fehler zu vermeiden, Erwartungen zu erfüllen.
Weil irgendwo tief in mir dieser Satz sitzt:
Vielleicht werde ich geliebt, wenn ich nur gut genug bin.

Ich habe gelernt, unsichtbar zu sein.
„Du brauchst doch nichts.“
Also habe ich aufgehört zu fragen.
Habe meine Bedürfnisse so lange zur Seite geschoben,
bis ich selbst nicht mehr wusste, dass sie überhaupt da sind.

Ich war das erwachsene Kind.
Vernünftig, angepasst, stark.
Ich habe funktioniert, als hätte ich nie etwas gebraucht.
Und heute fällt es mir schwer, Leichtigkeit zuzulassen,
weil ich nie gelernt habe, wie sich das anfühlt.

Ich war der Problemlöser.
Für alle da. Immer.
„Wenn du es nicht machst, wer dann?“
Also habe ich getragen, gehalten, aufgefangen.
Nur mich selbst hat dabei niemand gehalten.
Und heute weiß ich oft nicht, wie man überhaupt um Hilfe bittet.

Und ich habe mich angepasst.
So lange, bis ich mich selbst kaum noch erkennen konnte.
Bis ich nicht mehr wusste, was wirklich von mir ist
und was nur das ist, was ich geworden bin, um zu passen.

Heute trage ich diese Masken noch.
Nicht immer sichtbar, aber spürbar.

Sie flüstern mir zu, wie ich sein soll.
Wie ich funktionieren muss.
Wie ich nicht zu viel bin.

Und gleichzeitig ist da etwas in mir,
ganz leise, aber echt.

Etwas, das müde ist vom Kämpfen.
Das fühlen will, ohne sich zu schämen.
Das Raum einnehmen will, ohne Angst zu haben.
Das nicht perfekt sein muss, nicht stark, nicht angepasst.

Ein Teil von mir, der einfach nur ich sein will.

Ich weiß nicht genau, wie das geht.
Ich weiß nicht, wer ich ohne all das bin.

Aber vielleicht darf ich anfangen, es herauszufinden.
Ganz vorsichtig.
Ganz ehrlich.
Schicht für Schicht.

Und vielleicht…
bin ich am Ende nicht zu viel.
Sondern zum ersten Mal einfach genug.
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