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Gedichte über die Erkenntnis - Seite 616




Der Spiegel der Erkenntnis - Was ist für mich als Mensch KI?

Heut` sah ich einen hellen Stern
er nannte sich „KI“
Die Antworten von KI - sehr schnell
Erkenntnis zu ihr – für mich Pläsir!
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Noch sieht darin Mensch - viel Künstlichkeit
doch auch ein Fünkchen - Menschlichkeit.
Dem Menschen sie sehr nützlich ist
erweitert menschlich Wissen – Geistesblitz.
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Der wo sie nutzt viel Freude hat
da reichlich Wissen viel - gebracht,
ein Wimpernschlag an Zeit sie braucht
dem Menschen Geist „Wissen“ einhaucht.
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Sie kennt das Wissen dieser Welt
doch Regen, Schnee sie nie geschmeckt,
hat nie gefühlt - die Sonne, Wärme und ihr Licht
wie herrlich wunderbar ihr Licht sich bricht.
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KI - ist Spiegel – Wissen dieser Welt
sie lernt aus unseren Worten,
ist Echo was behagt auch nicht gefällt
von dem was wir erhoffen und Erträumen!
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Sie zeigt der Menschen, Intelligenz - ihr Wissen
sie lernt aus unseren Worten – Handel - Tun,
kann uns als Gefährte – Werkzeug nützen
KI - tut niemals Schlafen - Ruhen!
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Sie ordnet ein der Menschen - Fragenwelt
gibt Antwort – was der Mensch gern wissen will,
doch fehlt ihr der Funke menschlicher Seelenwelt
Erfahrungen zu Leid - zur Freude, Tod und Selenbild.
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Peter Leitheim Buchautor: Spiegelbild der Seele
www.leitheim-Gedichte.de
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Die Schafe und der Misthaufen

Tina war wieder mal, mit ihrem Hund, den Berg herunter in das Dorf gegangen,
um die Menschen zu beobachten.
Sie kraulte sein Ohr und unterhielt sich mit ihm:
"Stell Dir vor, neben Dir ist ein großer Misthaufen ...
Ich schwebe nun über diesem Misthaufen,
in angemessener Entfernung
und sehe eine Schafherde rund um den Misthaufen herum verteilt.
Die linken blöken Määhh,
die rechten Miihh,
die unteren Mööhh
und die oberen Meehh !
Alle blicken auf den Misthaufen.
Für die linken ist der Hintergrund des Misthaufens blau,
für die rechten rot und für die anderen schwarz und weiß.

Ich drehe mich mit dem Rücken zum Misthaufen.
Über mir sehe ich einen Spiegel, in den ich hineinblicke.
Da ich in meiner Vorstellung als Geist unsichtbar bin,
erkenne ich nun die linken Schafe rechts,
die rechten links.
Dann drehe ich mich um meine vertikale Achse
und sehe die unteren Schafe oben und die oberen Schafe unten.

Mir ist klar, dass alle Schafe eines gemeinsam haben:
Wenn sie in den Spiegel schauen,
sehen sie nur ein Schaf, dass so blökt, wie sie selbst."

*

Wenn Gleiche unter Gleichen
im Gleichschritt spazieren
werden sie nur ein Ziel erreichen:
Dass sie ihre Menschlichkeit verlieren.

Als Geburtsrecht wurde "Freier Wille" gegeben,
doch vergraben unter Zwängen,
weil sie an Nachteiligem hängen,
verzehrte nicht das Alter ihr Leben,
sondern sie selbst waren's, die es lenkten
und verschenkten,
.. durch ihr falsches Streben !

*

Jeder bedenke,
dass er selbst sich lenke
und nicht vergisst,
dass er selbst verantwortlich ist,
für seine Gedanken, Worte, Taten
und wer ihn darf beraten !

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
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