Sortieren nach:

Gedichte über Energie - & Seelenvolles - Seite 764


Reich!!!

Gleich geht die Liebe vorbei. Sie wird mit einfacher
Kleidung sein. Sie wird nicht Attraktiv sein. Sie wird
ohne Bildung sein. Sie wird ohne Auffallen sein. Sie
wird ohne große Worte sein. Sie wird Dich nur fragen:
„Warum bist Du so traurig?“

Gleich geht die Wahrheit vorbei. Sie wird ohne Farben
sein. Sie wird ohne Glanz sein. Sie wird ohne Streben
sein. Sie wird ohne Besitz sein. Sie wird ohne Gewalt
sein. Sie wird ohne Spiele sein. Sie wird Dich nur fragen:
„Warum lächelst Du nicht?“

Gleich geht das Leben vorbei. Es wird ohne Freunde
sein. Es wird ohne Sicherheit sein. Es wird ohne Kunst
sein. Es wird ohne Namen sein. Es wird ohne Schätze
sein. Es wird ohne Pläne sein. Es wird Dich nur fragen:
„Warum liebst Du mich nicht?“

Gleich wirst Du das Paradies sehen. Gleich wirst Du
einen Engel treffen. Gleich wirst Du im Licht stehen.
Gleich wirst Du Gott berühren. Gleich wirst Du die Welt
neu sehen. Gleich wirst Du ein Riese sein. Du musst
Dich nur fragen: „Wann bin ich Reich?“

(C)Klaus Lutz

PS. Am 27.6.2017 um 23:19 Uhr zuerst auf:
www.e-stories.de veröffentlicht!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Heute war ich in einem Cafe. Und habe mir einen Cafe geleistet, den ich mir eigentlich nicht leisten kann. Dann bin ich durch die Strassen gefahren. Und habe nur Dinge gesehen, die ich mir nicht leisten kann. Und dann nach Stunden bin ich in meine Wohnung zurück gefahren. Habe was getrunken. Mich an den Computer gesetzt. Und auf Youtube mir „Dean Martin“ und „Sammy Davis Jr“ angehört. Und war ganz weg von dieser Musik. Zur Zeit, entdecke ich diese Musik neu. Eine wahnsinns gute Lyrik! (Sway! King of the road!) Wahnsinnig gute Melodien. Wahnsinnig gutes Lebensgefühl. Und dann einfach so da sitzen, die Gefühle neu leben lassen. Und die Gedanken erfrischen. Und die Zeit nur noch geniessen. Irgendwie schon herrliche das Leben. Mit dem richtigen Denken. Dem richtigen Gefühlen. Dem richtigen Wissen. Überwältigend!!! Ich weiß eigentlich immer noch nicht, was die wahre Sprache ist. Oder die Sprache mit Wahrheit. Ich denke mir nur, wenn die Gefühle das beste wecken: „An Gedanken! Und Erinnerungen!“ Und wenn das Denken das Beste will: „An Leben! Und Wissen! Und Erfahrungen!“ Und wenn dann noch die Stimmung korrekt ist. Und der Kopf ist klar, Dann schreibe es auf. Sage dann einfach was Dir gerade so einfällt. Zu einer Idee. Zu einem Wort. Zu einem unvergleichlichem Augenblick. Und das kann dann nur gut gehen. Das kann dann nur ein Text werden, der Dir am Ende gefällt. Und das ist das wichtigste. Oder darauf kommt es an. Bin ich mit mir zufrieden. Und ich glaube, wenn da auch nur ein Funke an Liebe ist. Und ein Funke an Wahrheit. Dann kann ich zufrieden sein. Das ist dann so ein Lichtblick. In einer Welt wo immer weniger stimmt. Und wo es immer weniger Lichtblicke gibt. Also, geniesse ich dieses Leben so gut ich kann. Mit Rollstuhl! Tabletten! Und all den Komplikationen die so eine Behinderung mit sich bringt! Und leiste mir, all das was ich mir noch leisten kann. Und bekomme dabei, hin und wieder, Flügel. Und das könnte so eine Art von Lebenskunst sein. Und beweisen das ich meine Zeit gut nutze. Und so irgendwie, noch mehr als Lebendig bin. Es ist gut zu leben. Es ist gut durch die Strassen zu fahren. Es ist gut Menschen zu begegnen. Es ist gut nicht aufzugeben. Egal wie auch immer. Behindert oder nicht. Es gibt immer grösseres, besseres, schöneres. So eine unaussprechliche Wahrheit. Hell wie die Sonne. Unendlich wie das Universum. Ich denke mir manchmal es ist die eine Sekunde, die voller Liebe ist. Und die mich, mit dem Leben, wieder neu beginnen lässt. Klaus
Beitrag bewerten
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen




Wahrheiten

Ich denke - es gibt keine Wahrheit - jedenfalls keine allgemein-gültige.
Ich denke - es gibt so viele Wahrheiten - wie es Menschen auf der Welt gibt. Jeder hat seine eigene Wahrheit - und seine eigene Welt - in der er lebt. Selbst diese eigene "Wahrheit" - ist im Laufe eines Lebens einem Wandel unterzogen. Wie oft revidieren wir, woran wir glaubten?

Es ist doch so - dass jeder Mensch ganz einzigartig denkt und fühlt. Geprägt durch seine Erfahrungen - von klein auf, geprägt von seiner Umwelt, seinen Eltern, der Schule und allem, was ihm begegnet ist.
Aus diesen Erfahrungen heraus - sieht, hört, erlebt er "seine" Welt.
Egal was wir nehmen - lass zwei Menschen das gleiche er-leben....eine Achterbahn-Fahrt, einen Streit, eine Umarmung...wenn du es dir von ihnen schildern lässt - haben es beide unterschiedlich erlebt - und schildern es in unterschiedlichen Worten.
Lass zehn Menschen bei einem Unfall Zeuge sein. Du wirst zehn unterschiedliche Geschichten hören - und wenn du wieder zehn Menschen nimmst - und diesen diese Erzählungen weiter erzählen lässt - dann wirst du wohl dein blaues Wunder erleben. Wenn du dann noch ein wenig nachdenkst - wirst du wohl an der ganzen Welt-Geschichte zweifeln.
Also - was ist nun die Wahrheit? Die Wahrheit ist aus meiner Sicht - dass wir uns unsere Welt selbst kreieren.
Die Welt ist so - wie wir sie uns denken - jeder Einzelne.
Jeder - lebt aus meiner Sicht - in seiner ganz eigenen Welt...die genau so ist - wie er sie sich vorstellt.

Das können wir manchmal spüren - wenn wir UNS verändern - irgendeine Handlungsweise, irgendein Denken....dann verändert sich unser Umfeld. Ich hab das schon oft erlebt. Geh mit einem Lächeln in deinem Inneren hinaus...selbst wenn dir ein ärgerlicher Mensch begegnet....wird er dir wahrscheinlich zurück-lächeln...wenn du ihm aus deinem inneren Lächeln heraus anlächelst.
Es ist doch so....dass unsere Sinne - nur einen Teil wahrnehmen von dem - was wirklich DA ist...Wir können keinen Ultraschall wahr-nehmen - Tiere schon. Unsere Augen können auch nur einen Teil dessen wahr-nehmen, was "sichtbar" ist. Manche Tiere sind uns da haus-hoch überlegen. Das bedeutet also - dass viel mehr DA ist - was wir alles gar nicht wahr-nehmen. Deswegen ist es aber doch DA....Theoretisch - kann ich behaupten - es gibt keinen Ultraschall - weil keiner von uns ihn mit seinem Ohr gehört hat. Doch mit Meßinstrumenten können wir beweisen, dass es ihn gibt. Ich frage mich - was ist noch alles DA - was wir einfach - bis jetzt - noch nicht wahrnehmen können. Denn ich bin überzeugt - wenn wir unsere Sinne trainieren - können wir wesentlich mehr wahrnehmen - als wir es jetzt können.
Ich denke tatsächlich - dass wir Schöpfer sind. Dass wir wesentlich mehr Freiheit haben - unser Leben zu verändern - als es uns bewusst ist. Dass da viel mehr möglich ist, als wir es uns in unseren kühnsten Träumen vorstellen können.
Nichts auf dieser Welt - ist ohne Veränderung. Sieh dir die Jahreszeiten an, das Wetter, die Natur...alles verändert sich - die Welt, Wir - und die Wahrheiten....
Nichts ist UNMÖGLICH...wie viel, was in der Vergangenheit für unmöglich gehalten wurde - wurde Wirklichkeit? Es ist eben im Moment noch nicht vorstellbar - nicht mehr und nicht weniger.
Was kann ich also tun? Ich kann versuchen - für mich meine Wahrheit zu definieren....was ganz persönlich für mich bedeutet - authentisch zu sein. ICH - zu sein ...und dazu zu stehen...was erstmal gar nicht so einfach ist. Ich kann versuchen, das, was ich als meine Wahrheit betrachte - zu leben. Also ehrlich zu sein, mit dem was ich sage, tue, denke....auch das ist manchmal nicht leicht. Man braucht keine "Not-Lügen"....keiner muss das, was ich denke übernehmen, aber vielleicht kann er mich besser verstehen, wenn ich ausdrücke, was mich ausmacht.
So vieles - liegt an mir. Wie ich es er-lebe und lebe.
Wenn ich unmögliches für möglich halte - wird es geschehen. Wenn ich an Wunder glaube - werde ich sie erleben. Wenn ich daran glaube, dass meine kühnsten Träume wahr werden - und wenn ich auch selbst noch was dazu tue - dann werden sie wahr!

© A. Namer 04/2015
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Das Schöne

Heute war ich allein im Universum! Und dachte ich
treffe Gott! Jetzt kommt er auf mich zu. So verloren
wie ich bin. Und fragt mich was ich wissen will?
Und fragt mich für was ich lebe? Und fragt mich
was ich liebe? Und fragt mich was ich so denke?
Und er redet. Und freut sich über Besuch! Er kam
aber nicht! Und jetzt sehe ich wieder die Welt. Und
denke nach: "Über Reisen und fremde Länder! Über
Gespräche und neues Wissen! Über Frieden und
endlose Freiheit!" Und weiß es: "Da treffe ich Gott!"

Heute war ich allein auf der Welt. Und dachte ich
treffe Gott. Jetzt kommt er auf mich zu. So verlassen
wie ich bin. Und fragt mich wo ich die Wahrheit
suche? Und fragt mich was für mich das Leben ist?
Und fragt mich was ich an Interessen habe? Und er
redet. Und freut sich über Besuch. Er kam aber nicht.
Und jetzt suche ich wieder das Leben! Und denke über
die Kunst und echte Wunder nach. Über den Mensch
und die wahre Liebe. Über die Zeit und herrliche
Abenteuer! Und weiß es: "Da treffe ich Gott!"

Heute habe ich die Wohnung geputzt. Und auf dem
Balkon gesessen. Und das Leben beobachtet. Und
Tee getrunken. Und Musik gehört. Und an Freunde
gedacht. Und an Wahrheit. Und an die Liebe die
überlebt. Und bin zu den Sternen gereist. Und habe
alle Länder, der Welt, besucht. Und habe alle Wunder
gesehen. Mit einem Stift. Und einem Blatt Papier.
Nur mit Worten die träumen. Und sehe nun das
Leben neu. Und das, mit Sprache, alles möglich ist.
Und wage wieder das Schöne. Und weiß es: "Da
treffe ich Gott!"

(C)Klaus Lutz




Ps. Am 25.6.2017 um 0:46 Uhr fertig gestellt!
Und um 1:33 Uhr hier auf e-stories veröffentlicht!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Nachts unter dem Sternenhimmel sitzen. Und mit Engeln reden. Und Gott begegnen. Und zaubern. Und träumen. Und spielen. So, das die Worte zu Sternen werden. Und die Sekunden ihre Flügel zeigen. Und die Sprache einem zulächelt. Und der Phantasie alle Freiheit geben. Und sich, in ein Gespräch, verwickeln lassen. Mit den Sätzen die lebendig werden. Und die die Welt kennen. Und die die Menschen kennen. Und die alle sagen was sie denken. Die Sätze, die wieder das Abenteuer finden. Und einfach die Wahrheit sagen. Der Augenblick der Sprachlosigkeit. Wo es die Welt erfährt. Wie groß und phantastisch das Leben sein kann. Wie phänomenal und alles überragend die Freiheit ist. Solalalala. Mit den Worten zu spielen. Und den Spaß am Leben neu zu entdecken. Und das blablabla Leben, gegen spielende Sätze tauschen. Und dann die Sätze beobachten. Wie schnell sie erwachsen werden. Wenn sie in Freiheit leben dürfen. Und wieviel Liebe in ihnen steckt. Und wie mächtig sie werden. Wenn niemand ihnen die Freiheit nimmt. Das blablabla Leben. Und die Sätze mit Musik! Die Sprache die ein Fest ist. Die Sprache, die keine Gefängnisse baut. Das wunderbare Leben. Wieder an Märchen glauben. An die Kunst die alles kann. Den Regenbogen in der Nacht! Und Worte die tanzen. Und die Welt neu entdecken! Und das blablabla Leben hinter sich lassen. Immer weiter gehen! Gross! Grösser! Am Grössten. Nicht stehen bleiben. Das Leben immer neu sehen. Alles denken! Alles sein. Alles erreichen. Die Welt verändern. Das Leben berühren. Die Sprache lieben. Spielen! So lalalalala das Leben gewinnen! Klaus
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen