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Gedichte Über Bereicherung - Seite 194


Spirituelle Welten (3)

-1-
Drehbuchautor deines Lebens

Dein Schutzengel kennt
jeden Gedanken,
den du jemals gedacht hattest,
jedes Gefühl,
das du jemals verspürt hattest,
jede liebevolle Tat,
die du jemals vollbracht hattest,
jede Missetat,
die du jemals begangen hattest ….

Dein Schutzengel liest
in deiner Seele
wie in einem offenen Buch,
dessen Geschichte
seit Anbeginn deines Seins
ausschließlich von dir
geschrieben wurde.

Du bist der Drehbuchautor
deines Lebens
das unter dem Schutz
himmlischer Macht steht.
-2-
Verbundenheit mit dem Schutzengel

Wenn du mit den inneren Ohren
das Flüstern deines Schutzengels vernimmst
und mit den inneren Augen
dessen hell erleuchtet Aura erblickst,
wird er dir in deiner Seele begegnen.
Dann wirst du nicht nur spüren,
sondern auch wissen, dass dein Schutzengel
schon immer an deiner Seite war.
-3-
„Anderswelt“

Licht der bedingungslosen Liebe
ergießt sich in mir,
meine Zellen glitzern wie Sterne,
langsam weichen Ängste,
die mir Lebensmut und Freude stahlen.

Wie Phönix aus der Asche
steig ich aus mir selber empor,
wachse innerlich gefestigt
über mich selbst hinaus –
eine wundersame „Anderswelt“
öffnet ihr Tor und ich betrete
meiner Seele Haus.
-4-
Lichtebene

Auf der Ebene des Lichts
kehren wir den Schatten
der Vergangenheit den Rücken
und verschmelzen mit unserem
ureigenen Wesen, das uns
die göttliche Liebe spüren lässt.
-5-
Himmel auf Erden

In deinen Augen
spiegelt sich
der Sonne Glanz.
Deine Seele erstrahlt
in Regenbogenfarben,
deine Zellen funkeln
vor Lebensfreude
wie Diamanten.
Da nimmt, s nicht wunder,
dass dein inneres Licht
dich selbst in der Finsternis
des Seins den Himmel
auf Erden schauen lässt.
-6-
Quelle des Seins
ist das Nichts
mit seiner Fülle –
wir werden hingehen,
woher wir kamen.
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Spirituelle Welten (4)

-1-
Ureigene Melodie

Eine uralte Melodie
erklingt in meiner Seele,
sich selbst treu bleibend
und doch immer wieder
neu und volle himmlischer
Überraschungen.
-2-
Weglaufen wäre sinnlos

Vor sich selber kann man nicht fliehen,
man nimmt sich selbst überall mit,
ganz egal, wohin es einen verschlägt.
Umso wichtiger wäre es, mit sich selbst
eine warmherzige Beziehung einzugehen
und für den Rest des Lebens zu pflegen.

Für einen Anfang ist es nie zu spät!
-3-
Weisheiten des „Unsagbaren“

Das „Unsagbare“
beinhaltet Weisheiten,
die sich mir ganz ohne Worte
erschließen.
Ich erlange Gewissheit
und plötzlich weiß ich,
ohne je gewusst zu haben.
-4-
„Ja“ zur Selbstbestimmung

Bevor zu viel an Stress
dir die Freude raubt,
halte inne.
Distanziere dich
von Belastungen,
lasse Unnötiges los,
den Ärger verrauchen
und lasse Ruhe zu.

Atme befreit durch,
spüre die Wärme
des eigenen Herzens,
und wie sich in dir
wie eine Rosenknospe
die Liebe entfaltet.

Blicke, innerlich gestärkt,,
auf dein Leben,
in dem die Regie führst..
-5-
Zu Herzen gehende Worte

Mit richtigen Worten
zur rechten Zeit
öffnest du Herzen
deiner Mitmenschen.

Zu Herzen gehende Worte
entfalten Kräfte,
die Wunder bewirken!
-6-
Wunderbares Herz

Blickst du tief
in dein Herz hinein,
wirst du wie ein
„unschuldiges“ Kind
staunen über die Wunder,
die sich deinem
glasklaren Bewusstsein
in Liebe offenbaren.
-7-
Schöpferkraft

Du bist der Schöpfer
deiner Gedanken,
mit denen du dir
den Himmel oder die Hölle
konstruieren kannst.
Es liegt an dir,
welchem Bereich
du den Vorzug gibst.

Lasse nicht zu,
dass deine Gedanken
dich ins Unglück stürzen.
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Paranoia

Diese Stimme in meinem Kopf!
Manchmal denke ich, ich bin paranoid,
wenn sie wieder mein Hirn verstopft,
mich mit unsinnigen Fragen überzieht.

Immerhin ist es nur diese eine Stimme,
nicht zwei oder ein Mehrkanalkanon,
sie unterhält sich mit mir über Dinge,
manchmal verstehe ich nichts davon.

Warum sind eigentlich Selbstgespräche
für viele sofort ein Grund zur Besorgnis?
In jedems Kopf laufen ständig Vorträge,
die Selbstwahrnehmung ist das Ergebnis.

Wenn ich meine Stimme wie andere höre,
ist sie mir erschreckend fremd und ungut,
in mir drin ist sie anders und ich schwöre,
meine Stimmbänder sind sicher kaputt.

Diese Stimme verfolgt mich, ist immer da,
sie ist allwissend, weiß, wo überall ich war.
Selbst in der dunkelsten Stille ist sie hörbar,
sitzt in mir tief drin, ihr Name ist Paranoia.

Parà heißt 'neben' und noûs ist der 'Verstand',
zur inneren Wiedergabe des Denkens gegeben,
ist sie Vermittlerin zwischen was ist bekannt
und all dem, was noch nicht ist zugegen.

Paranoia, du kennst mein wahres Gesicht,
vor dir muss ich mich nicht verstellen,
du hast in meine Seele diese tiefe Einsicht,
hilfst mir, meine inneren Kämpfe zu bestehen.

Du sorgst dafür, dass trotz Informationsflut
meine intellektuelle Struktur intakt bleibt.
In der Koexistenz von Wahrheit und Betrug
suchst du nach dem Sinn, wohin alles treibt.

Egal, in welche alberne Rolle ich auch schlüpfe,
unter welchem Pseudonym ich was schreibe,
du, Paranoia, bist Soufleuse meiner Ausflüchte,
erkennst den Grund, warum ich mich verkleide.

In einer Welt voller chaotischer Absurditäten,
ertrag ich vieles nur dank deiner Präsenz,
mein Verfolgungswahn spinnt Sinnfäden,
beschützt mich vor zunehmender Influenz.

© meteor 2025
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