Zwischen Hier und Jetzt

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Zwischen Hier und Jetzt
flirrt alles,
das sein könnte
und das, was noch im Schatten lauert.

Zwischen Traum und Realität
glimmen vergessene Farben,
und zwischen Dir und mir
webt ein weises Wort
aus Atem und Sturm.

Zwischen den Zeilen
flüstert das Unsichtbare,
zwischen dem Halben und Ganzen
was dich je umfassen könnte,
zittert das seltsame Spiel
von Lachen und Weinen,
von Lebewesen,
von all dem was pulsiert,
existiert, fließt und schwingt.

Und genau dort,
inmitten umhüllenden Schweigens
im tobenden Feuer und Funkenschlag
zwischen uns und allem,
entfaltet sich
die ungezähmte Kraft der Götter.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 10.01.2026]

Informationen zum Gedicht: Zwischen Hier und Jetzt

10.01.2026
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