Saturn (N.35)

Ein Gedicht von Jacob Seywald
Ein Ring aus ewigem Gestein, fast eine Ewigkeit entfernt. Eine Ewigkeit entfernt, ein Ring aus milliardenfach Gestein.

Ein Ring in meinem Kopf, sich wild umherdrehend. Ein Ring aus tausendfach Gestein, fast genau so weit entfernt.

Wonach soll ich greifen? Woran soll ich reifen, wenn alles sich nur dreht? Wer soll ihn stoppen, den Ring aus Gestein? Wer soll mich stoppen, wenn nicht ewiger Schein?

Ich greife nach nur einem Stein, nun dreht er sich nicht mehr. Jetzt bin ich es der sich dreht, ich, und sonst keiner mehr!

Jacob Seywald XIII

Informationen zum Gedicht: Saturn (N.35)

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06.01.2018
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