Leben, das neu erwacht
Im tiefen Tal, ein trübes Licht,
verwehrt den Blick zurück.
Erinnerungen gibt es nicht,
es ist, als ob das Ziel zerbricht,
leer blieb der Griff zum Glück.
Die Zeit hat stumm am Grab gewebt,
es schmolz der Schönheit Glanz.
Stille, die sich ins Leben legt,
wenn bald der Weg zum Abschied strebt,
lächelnd, zum letzten Tanz.
Kühl, in des Grabes Schattenteich,
wiegt sich des Todes Macht.
Der Leib verwest, der Leere gleich,
doch hebt sich, aus dem Schöpfungsreich,
Leben, das neu erwacht.
Nichts wird ein ewiger Abschied sein,
die Seele nie vergeh´n,
stets kehrt der Geist zum Dasein heim,
im Tod liegt des Erwachens Keim,
im Glaube liegt versteh´n.
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