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| 75 | Frühlingsspaziergang | 04.05.26 | ||
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Vorschautext: Auf Feldern und Wiesen, auf Seen und Auen, liegt silberner Morgentau. Im schönsten Kleid zeigt sich die aufgehende Sonne, die vom Himmelszelt strahlt, aus herrlichem Blau. Unberührte Natur, klar und rein ist die Luft, und ich atme ihn ein, diesen lieblichen Duft, ... |
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| 74 | Formen und Klarheit | 03.05.26 | ||
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Vorschautext: Dionysisch, apollonisch, klingt für manche Ohren komisch. Beide sollte man schwarz kälken, Schmunzelanker, Wortmißbrauch, zuschauen wenn sie Verwelken, so wie Zeitabschnitte auch. Form, Klarheit und Ordnungswaben, die so stolze Namen tragen, fallen stumm, im Überschwange, vor der Schöpfung Ränkespiel, die Tragödie klatscht vom Range, trocken liegt, des Denkers Kiel. |
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| 73 | So lacht dann das Leben | 03.05.26 | ||
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Vorschautext: Wo liegt das Glück, man will es haben, jagt oft nach ihm, auf falschen Wegen. Sich an dem Materiellen laben, zerstört das Bild, vom wahren Leben. Es hat uns komplett ausgestattet, mit Liebe und auch Mitgefühl, ein wenig Wärme, Empathie, im Kollektiv, sonst bleibt es kühl. Blau lacht Veränderung im Leben, ... |
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| 72 | Bring mir das Licht der Sterne (Ballade) | 03.05.26 | ||
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Vorschautext: Vorm Bild des alten Brunnen, saß eine Maid, so fein. Das Lied, das sie gesungen, aus tiefem Herz entsprungen, sang sie nur ihm allein. Du Liebster in der Ferne, bist lang nicht mehr bei mir. Bring mir das Licht der Sterne, ich läge heut‘ noch gerne, in deinen Armen, hier. ... |
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| 71 | Szenenwechsel | 02.05.26 | ||
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Vorschautext: Das Laub der Zeit knirscht unter den Füßen. Aus fernen Bildern, strickt die Vergangenheit Szenenwechsel. Dort, wo einst Tränen sich im Sonnentau fingen, klingt noch das alte Lied. Buntes Notenspiel, wenn sich der Tag an die Nacht verliert, bewahrst du die Farben. |
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| 70 | Vielleicht, wenn die Zeit stehen bliebe | 01.05.26 | ||
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Vorschautext: Und leise streift der Wind das Blatt, singt von des Frühlings junger Liebe, die oftmals doch Bestand nur hat, wenn dort die Zeit gleich stehen bliebe. |
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| 69 | Am Grenzweg | 30.04.26 | ||
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Vorschautext: Im Windgesäusel schwinden Tagbilder, am Fensterholz nagt Abendtau. Lichtgestalten spielen auf, werfen Schatten, auf das Abschiedstor. Farbtupfer noch, im Mondblütenlachen. Schmales Nachtgewölk, Stille zieht durch die Stadt. Jenseits des Grenzweges blüht noch ein Zweig, lass uns aufbrechen. Text & Foto Wolfgang Scholmanns |
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| 68 | Wunderbarer Tanz | 30.04.26 | ||
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Vorschautext: Es ist ein altes, doch vertrautes Bild, das ich in tiefem Traume neu entdeckt. Strahlend der Augen Blau, nicht mehr so wild, ein zartes Lächeln hat die Zeit geweckt. Und glaubt ich doch zu spüren wie das Wort, sich sanft nun legte ... |
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| 67 | Mancher Wicht braucht Rampenlicht | 29.04.26 | ||
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Vorschautext: Rampenlicht webt Farben ins Gemüt. Leis´rieselt Erinnerung, füllt den Raum des Wimpernschlages. Einst lag Natur im Schritt der Zeit, ausgefranst, verändert sich ihr Kleid. Hier und da, vielleicht noch eine Spur, sie gab das Maß, für Zeitentanz und Uhr. Am Nächsten messen sich die Ziele, den man liebt, „natürlich wie sich selbst“ Hohes Streben im Rücksichtstrug, spannt mir Erfolge vor den Pflug. Nicht darben, stets raffen, ... |
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| 66 | Kurzer Nachtzauber | 29.04.26 | ||
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Vorschautext: Karge Mondschatten züngeln am Nachtgewölk. Schemenhaft winkt die alte Bank, lädt ein, zum Gedankenspiel. Bilder füllen farblose Träume, zaubern Lächeln in die Nacht. Am Horizont flüstert Tagerwachen, Noten verblassen im Abschiedsklang. Dank dir, du kurzes Schauspiel, warst mir im Wandel jung. |
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| 65 | Blick ins Vertrauen | 28.04.26 | ||
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Vorschautext: Lichtblicke öffnen Tore, zum Weg ins Hoffnungsblau, wo Noten sich im Chore, erheben zur Empore, taut des Gemütes Grau. Sternschnuppen tragen Träume, in Herzen tief gebor´n. Die Blätterzahl der Bäume, verknüpft das Bild der Säume, kein Wunsch geht ganz verlor´n. ... |
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| 64 | Die Sünde lacht | 27.04.26 | ||
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Vorschautext: Weinen am kühlen Hange. Lichtgewänder ertrinken im Abschiedstanz, Zerstörendes Schattenspiel, das die Nacht bewegt. Zeiten mit Tränen im Gesicht, wildes Nagen, am Bild der Schöpfung. Die Sünde zeigt lachen, im Auftrieb der Machtspiele. Vor Toresschluss, der Schrei nach dem Kinde, der Sturm wächst heran, im Eifer der Winde. |
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| 63 | Mutters Schweigen | 25.04.26 | ||
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Vorschautext: Erinnerung schweigt, dort, wo das Vergessen Stunden aus der Zeit pflückt. Manchmal noch heiteres Lächeln, wie ein Lichtblick, aus fernen Tagen. Harte Kindheit, karges Leben, Schicksale, die am Urteil weben. |
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| 62 | Frühlingslicht | 24.04.26 | ||
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Vorschautext: Knospen zerspringen im Frühlingslicht, zarte Blüten begrüßen das Leben. Ich genieße den Duft, der von Freiheit spricht, seh Vergangenes, dass neu ins Leben bricht, in den ewigen Kreislauf sich weben. Bunte Farben erhellen den müden Geist, junger Atem beflügelt Gedanken. Spür die Kraft der Natur, die den Weg mir weist, ... |
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| 61 | Menschenhand | 23.04.26 | ||
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Vorschautext: Horizont, der du nur scheinbar. Stumm, wie Wartezeit, wiegt sich der Wendepunkt. Abseits des Augenblickes, öffnet sich Farbgeschmeide. Zeitlos, der Schöpfung Gaben. Grausam, der Menschheit Dank! |
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| 60 | Die Kraft der Stille | 22.04.26 | ||
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Vorschautext: Schatten, die im Mondlicht liegen, bunter Noten Abschiedslied, Träume, die mit Wolken fliegen, wenn die Nacht den Tag besiegt. Hoffen auf den Trost der Stille, dass der Schlaf nur Bilder schafft, die aus Geistes gutem Wille, neu gebären Mut und Kraft. Tropfen, aus des Himmels Geigen, sanfte Liebesmelodien, die der Menschheit Wege zeigen, aus dem Dunkel zu entflieh n. |
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| 59 | Illusion | 21.04.26 | ||
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Vorschautext: Entwicklung ist es, was die Menschen treibt, sie scheint der Sinn, der Wille allen Strebens. Doch für die Leere, die am Ende bleibt, sind Streben und Entwicklung nur vergebens. Der Wunsch bleibt einfach pure Illusion. Unwissenheit verleiht den Dingen Werte. ... |
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| 58 | Mein stiller Weg | 20.04.26 | ||
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Vorschautext: Ich fuhr nicht mit, zwar nahm ich auch den Weg, langsam und stetig, doch bewusst und Schritt um Schritt, gelangt ich an des Laufes Ziel. Sah noch, wie alles Schnelle auf dem Steg, ins Stolpern kam und in den tiefen, dunklen Abgrund fiel. Im Wandel jung, war Stille stets mein Gast, wäre sonst noch an des Ursprungs Quell, hätte nie berührt, ... |
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| 57 | Konstruiert | 19.04.26 | ||
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Vorschautext: Gern schafft sich der Mensch ein Bild von der Welt, das die Realität in den Schatten stellt. Weit entfernt von den Farben der Wirklichkeit, schaukelt er auf dem Trug der Geborgenheit. |
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| 56 | Endstation | 19.04.26 | ||
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Vorschautext: Allein, mit Gedanken an dich. Einsamkeit liegt auf dem Weg, dort am Strand, wo die wilde Kraft der Wellen müde Schritte umspült. Der salzig frische Atem des Meeres berührt die Lippen und wehmütig klagt das Rot des Abends im Abschied. Verlassen kränkelt die Zeit, denn es gibt keine Flut, die das Herz berührt. |
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