Hoffnung im Herzen
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Ein Mädchen sitzt im Schattenraum,
ihr Herz ist müde, schwer und klein!
Ich leg ihr still die Decke kaum
und sag: “Du musst nicht einsam sein“
Die Tränen fallen in den Schoß,
ihr Blick verliert sich fern und nah.
Ich setz mich neben sie und hoff´,
dass sie spürt: Ich bin für sie da.
Sie atmet leise, zitternd, sacht,
doch lässt mich langsam an sich ran.
Ich halte ihre Hand ganz sanft -
so fängt ein neuer Mut wohl an.
In kleinen Schritten wird’s bald hell,
ein Funke Licht berührt ihr Sein.
Ich bleibe hier, ganz unverstellt -
kein Weg muss je gegangen sein allein.
© Claudia Behrndt
Das könnte Sie auch interessieren