Himmelswichte

Ein Gedicht von Sabine Müller
Heute will ich euch berichten
von den kleinen Himmelswichten,
die dort hinterm Regenbogen,
über Wolkenfelder toben.

Morgens, schon um sechs Uhr dreißig,
sind die kleinen Kerlchen fleißig,
fröhlich und mit viel Gewimmel,
putzen sie blitzblank den Himmel.

Und mit ganz viel Spaß bedienen
sie die Wettermachmaschinen,
so ungefähr viertel nach acht,
weil Petrus dann ´ne Pause macht.

Später kommt dann die Frau Holle,
mit einem großen Korb voll Wolle,
emsig und mit viel Geschick,
wird dann lustig losgestrickt.

Nachmittags, viertel nach drei
haben dann alle Wichte frei.
Zum Kräutertee und leckrem Kuchen,
kommen die Englein sie besuchen.

Wenn abends der Mond dann kommt,
knipsen die kleinen Wichte promt,
alle Sternenlichter an,
warten auf den Sandmann dann.

Nach einer Gutenachtgeschichte,
schlafen die lieben kleinen Wichte,
In ihren Wolkenbetten fein,
sicherlich dann ganz schnell ein.

Und morgen früh um sechs Uhr dreißig,
sind sie dann wieder alle fleißig.

Sabine Müller
Oktober 2013

© Sabine Müller, Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf
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Informationen zum Gedicht: Himmelswichte

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13.10.2013
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