Geist im Käfig
Mein Körper ist ein Käfig,
darin gefangen sitzt mein Geist.
Ohne ihn wäre er untätig,
eine tote Hülle, verwaist.
Deshalb hält er an ihm fest,
bis ihn nichts mehr halten kann,
der Geist ihn wieder verlässt,
gebrochen ist sein Bann.
Befreit setzt er seine Reise fort,
die alte Hülle zerfällt zu Staub,
schwebt ungehindert von Ort zu Ort,
bis eine Geburt ihn neu aufsaugt.
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