Die Tasse

Ein Gedicht von Klaus Lutz
Meine Tasse plant eine Revolution. Ich habe sie
einfach mal, in der Ecke, stehen lassen. Und sie
nicht beachtet. Und ihr, etwas Ruhe gegönnt.
Und ihr Zeit geschenkt. Und sie hat diese Zeit
genutzt. Und das Leben gefunden. Und eine
Sprache entwickelt. Und jetzt, steht sie vor mir.
Und will keinen Kaffee mehr. Und keinen Tee
mehr. Und keinen Kakao mehr. Jetzt, will sie
die Freiheit. Und Bücher und Gespräche. Und
wissen, um was es auf der Welt geht. Und ob
der Inhalt von dem Ganzen, mehr ist. Mehr als
Kaffee, Tee oder Kakao.

Meine Tasse plant die Revolution. Nach einer
Pause. Und nach etwas Nachdenken. Und dem
richtigen Blick, für das Leben. Hat sie sich weiter
entwickelt. Ihr sind Arme und Hände gewachsen.
Und, sie hat Augen bekommen. Und Beine. Und
jetzt, sitzt sie am Computer. Und sucht Kontakt,
mit anderen Tassen. Und will die Revolution.
Sie hat wohl erkannt, das das Leben mehr ist.
Mehr als sie denkt. Und, das eine Tasse, mehr
als eine Tasse ist. Und beginnt nun das Leben.
Und will das Wissen. Und die Wahrheit. Und
wird zum Mensch!

Und ich, sitze jetzt in einer Ecke. Und überlege
mir so. Was ich sehe. Was ich will. Was ich kann.
Und, was das Leben ist. Und der Mensch. Und,
was der Sinn des Ganzen sein kann. Und wie ich
denke. Und was Wahrheit ist. Und was Türen
öffnet. Und, wie ich die Freiheit finde. Und, ich
brauche etwas Ruhe. Und Frieden. Um neu zu
denken. Und die Sprache zu finden. Und die
Augen die sehen. Und die Arme und Hände, die
lebendig werden. Mit denen die Revolution
beginnt. Die Gedanken mit denen ich mehr bin.
Mehr als eine Tasse!

(C)Klaus Lutz


Anmerkungen von Klaus Lutz zum Gedicht:

Im Leben geht es nur um Freiheit. Und um die Frage: "Muss ich mir diese Freiheit nehmen! Oder, lebe ich in Freiheit. In einer Gesellschaft, die mir Freiheit gibt. Freiheit zum Nachdenken. Freiheit zum Reisen. Freiheit zum Lesen. Feiheit zum Reden. Denn, ohne Freiheit gibt es nichts. Wer die Freiheit besitzt, in einer Ecke zu sitzen. Und für Stunden, die Stille zu geniessen. Und so, die Welt, neu zu sehen. Und den Mensch. Und eben, dieses ganze Univerum an Gedanken, Sprache und Wissen. Das ist dann der Mensch, der zu Ergebnissen kommt. Und, der das Leben nutzt. Mit Reisen. Und echten Freunden. Und all dem, was einen Sinn ergibt. Mit Büchern, Gesprächen und Spaziergängen. Und mit all den wunderbaren Augenblicken, die das mit sich bringt. Also! Es gibt eine Freiheit. Und der Mensch, wird in sie hinein geboren. Oder, er muss sich, diese Freiheit nehmen. Ich denke, meistens muss sich er Mensch diese Freiheit nehmen. Und es gehört, eine Menge, an Mut dazu. Aber wer dieses Leben in Freiheit wagt, der gewinnt. Er entdeckt, unendliche Kräfte in sich. Und ein Wissen und Ideen, die er nie vermutet hätte. Und eine Neugier, mit der das Leben immer interessant bleibt. Und so, das Wissen er überlebt. Und er ist unbesiegbar. Der Mensch, der die Freiheit wagt, erlebt ein Wunder. Er findet die Klarheit in Allem. In seinen Gedanken. In seinem Wissen. In seinen Träumen. Und er weiß, wie er Gedanken, Wissen und Träume sinnvoll nutzt. Der richtige Blick für alles. Ds richtige Denken für alles. Die richtigen Sätze für alles. Und immer das Glück finden. Der wahre beginn des Lebens. Das erwachen im Paradies aller Abenteuer. Das Erwachen in der Freiheit. Das Wissen: "Ich weiß, was in meinem Leben möglich ist! Und ich mache das, in meinem Leben möglich!" Solalalala, bin ich der Sieger. Denn ich lebe und kämpfe. Und ich gebe nicht auf. Das ist so, das Ergebnis der Freiheit. Und das Leben, wenn ich mir diese Freiheit nehme. So sehe ich das! Und so war dieses Gedicht gemeint! Bleibt keine trüben Tassen. Erwacht zum Leben. Grüße Klaus


Ps. Am 21.10.2016 um 15:45 zuerst auf:
www.e-stories.de veröffentlicht!

Informationen zum Gedicht: Die Tasse

242 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
26.10.2016
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige