Der kleine Otto

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Am Tag als die Regenzeit begann,
da fing diese Geschichte an.

Alle meckerten fürchterlich,
nur der kleine Otto nich(t)

Er sah halt Alles gerne positiv
und mied so das Negativ.

Von Kritikern wurde er belächelt,
man redete ihm nach, er schwächelt.

Was die Anderen dachten,
war ihm nicht so wichtig.
Im Regen ging er seine Wege,
er spürte dass ist richtig.

An vielen Tagen kam er
durchfeuchtet nach Hause.
Mit seiner Freundin machte er
abends sogar noch eine Sause.

Er war halt ein cooler Genießer
das heißt kein Deutscher Spießer.

Vor der Regenzeit hatte er
seine Felder noch gut bestellt.
Vier Wochen später brachte
der Verkauf seiner Produkte
noch richtig Geld.

Einige Wochen danach
kam sogar ein warmer Regen,
das Karma schickte ihm
noch einen goldenen Segen.

Der bescheidene kleine Otto
kassierte nun drei Million
im Lotto.

Otto freute sich schon
auf den nächsten Regen,
da hatte er eventuell Zeit,
seine Zlotys auszugeben.

Die Moral von dieser Geschichte,
betrachtet die ganze Sache
einfach mal im richtigen Lichte.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
13. Juni 2026

mageba

Informationen zum Gedicht: Der kleine Otto

03.11.2026
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