Der einsame Schwan in der Nacht
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Im Dunkeln gleitet er still und klar,
ein weißer Schwan, allein er war.
Die Stadtlichter spiegeln sich im Teich,
ein stilles Bild voller Schönheit, so weich.
Die Ketten am Ufer bewachen die Zeit,
der Schwan zieht vorbei in der Dunkelheit.
Das Wasser liegt ruhig, die Nacht ist sacht,
er schwimmt seine Runden tief in der Nacht.
Ein Schiff liegt im Schatten, alt und vergessen,
doch der Schwan bleibt König, stolz und vermessen.
Die Stadt liegt im Schlummer, er wacht noch allein
und gleitet durch Dunkel, im silbernen Mondenschein.
Bis der Morgen erwacht und die Nacht wird zum Tag,
der Schwan seine Stille noch hüten vermag.
Er neigt seinen Hals, als verneigt er sich sacht
und grüßt das neue Licht nach langer Nacht.
© Claudia Behrndt
03.03.2026
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