Aus der Ferne halten

Ein Gedicht von Sven Stroh
Hinter der Horizont atmest du sie
Die Lust dieses Daseins, vergesse ich nie.
Die Sonne verschwindet schon hinter den Bergen
Direkt in dein Herz und kaum zu verbergen.

Irgendwo dort ziehst du deine Kreise
Ich höre sie schwingen, mal laut und mal leise.
Die Wolken verschleiern das Glück und die Sorgen
Umarmung ins Leere, in Stille geborgen.

Sehnsucht im Blick in der Weite verloren
Der Körper am Beben, ein Lächeln geboren.
Im Regen mit Vorsicht fang ich eine ein
Die Träne der Hoffnung, einsam allein.

Der Himmel wird klarer, das Blaue obsiegt
Im tiefgrauen Herzen, ein Zauber sanft liegt.
Grazil bunter Bogen, darauf kurzer Tanz
Greife ich deine Hand aus langer Distanz.

Dann wird es dunkel, die Welt wird zur Nacht
Den Tag nicht verloren, mit dir verbracht.
Da oben der grellste der blinkenden Sterne
Gemeinsamer Traum hält uns fest aus der Ferne.

Informationen zum Gedicht: Aus der Ferne halten

1 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
12.03.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.