August

Ein Gedicht von Meteor
Die Sonne thront hoch im Jahreszenit,
verhüllt vom Duft reifen Obsts betört,
schwer drückt die Krone aufs Gemüt,
des Kaisers Monat wasserknapp dörrt.

Das Zepter geschwungen zur Hitzejagd,
Wälder verbrennen durch Regenmangel,
eine Amsel kühlt sich ab im Solarbad,
Wetterextreme führen zu Klimagerangel.

August überführt zu heiße Jahresplage
in den Spätsommer hin zum Herbst,
streckt die Schatten schon kürzerer Tage,
zum der Zugvögel Adieu alles sich herzt.

Informationen zum Gedicht: August

13 mal gelesen
-
02.08.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.