Dis Sandblume

Ein Gedicht von Black Velvet
Im Ozean aus Gold und Glut,
wo Durst die weiche Haut so nötigt,
erwacht spontan der Tiefe wilde Flut,
macht sich der argen Not erbötig.

Mein Leib, ein weicher, warmer Sand,
vom Hauch des Windes zart tangiert,
von deiner Hand im Dünnenbrand
mit wildem Sanftmut aufgespürt.

Ein Leuchten tief im Wüstensand,
das einsam in der Stille wacht,
vom Atem dieser Nacht umspannt,
erblüht der Sandblume volle Pracht.

Informationen zum Gedicht: Dis Sandblume

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03.08.2026
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