3. Kreuzverbeint

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Denn Herzen sind zu kurz noch angeleint.
Und Flügelschwingen sind noch viel zu klein.
Es fehlt der Liebe Honigsüsser Wein:
Der Worte ehrlich sagt und auch vermeint.

Die Sehnsucht bleibt nicht lang und gern allein,
Denn jede Stille wird ja oft verneint.
Doch keine Seele wäre Holzverschreint.
Will Frei und glücklich, lachend, tobend sein.

Wie tut es wohl, ein echtes, feines Lob.
Ein solches, was mit Lippenkuss geeint.
Und Seelen höher, höher, größer hob.

Doch werden Beine, listig kreuzverbeint
Und eine linke Hand, die sich verschob.
Im Menschen lauert leider auch der Feind.

Informationen zum Gedicht: 3. Kreuzverbeint

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05.04.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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