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Geburtsdatum: * 16.03.1977 (42 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 41
Anzahl Kommentare: 5
Gedichte gelesen: 84.300 mal
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Titel
41 Gegen das Vergessen 11.11.14
Vorschautext:
Damals wurde das Blut
bis unter die Wurzeln vergossen,
es wurde verborgen und bis heute verleugnet und
nur der Regen wusch es von der Erde,
die Sonne frass es in den Sand und
des verfolgten Volkes Tod war,
wie er immer gewesen,
niemand ist gestorben, nichts,
als ob Steine auf die Erde fielen,
oder nur Regen auf Wasser.

Von Nord bis Süd,
...
40 Nicht leiden hast du mich gemacht 11.11.14
Vorschautext:
Bitte sorge dich nicht,
nicht leiden hast du mich gemacht,
nur hoffen auf unsre Zusammenkunft.

Damals in den Stunden der Wirrnis
aus Dunkeltau und ermordeter Musik,
als der Lebensmut mir niedersank
und ich ertrank, kamst du gegangen,
kamst du nackt und zerschunden,
gelangtest blutend bis an mein Bett,
meine Braut
und wir durchwanderten die ganze Nacht,
...
39 Die Zeitreise 11.11.14
Vorschautext:
Wenn ich,
Sandkorn um Sandkorn,
in der Zeit zurückreisen könnte,
um von deinen Gaben für meine Hände
ein Mass zu bestimmen,
ich wählte deine fruchtige Ruhe,
deine Linien meines pergamenten Herz,
deine von Sternraum und Nacht bewachte Erstreckung
deiner weißen Pracht,
die lichte Energie und deine wogenden Augen.

Nicht die letzte Woge ist es,
...
38 Über die Liebe 25.10.14
Vorschautext:
Die Liebe ist ein harter Strick,
der uns fesselt und verletzt und
wollen wir unserer Wunden entrinnen,
uns gar trennen,
so schlingt er uns einen neuen Knoten
und verdammt uns,
dass wir zusammen leiden und verbrennen

Wir schauen uns an und
finden an uns nichts als zwei Augen, wie alle Augen,
Münder, wie alle Münder, die wir küssten und schöner waren,
einen Körper gleich denen, die sich an unsre schmiegen,
...
37 Dein Gesang 25.10.14
Vorschautext:
Das Meer kleidete sich neu in sein neues Schimmergewand,
der Himmel entließ die Nacht mit ihren unzähligen Augen
und durch alles hindurch schnitt dein Mandelname,
Stein um Stein, Kuss um Kuss,
bis ein orangegetönter Tropfen von einer Blüte fiel
von der grünsten Insel, wie von deinem Mund die Lieder.

Bedenke nur die Blumen, die die Narben der Steine verschlossen,
mit deinem brennenden Namen, Feuerpflanze, und selbst
der undurchdringliche Fels, die Wand der Welt, erkannte dein Gesang,
wenn er rundete seine kantigen Lippen und alle Dinge auf der Erde,
die Zeit, das Meer, die Insel, das Leben, die Gezeiten, der Keim,
...
36 Fliehe, gehe weg, erlisch 25.10.14
Vorschautext:
Nehme mich auf in dein Nest aus Traubenzart und Liebkosung,
begehre mich, umklammere mich, wie ein Tiger seine Beute.
Ach die Weintropfen im blühenden Schatten deiner Augen,
die Himmelsstürze, die Triumphe, die tollen Fiebersprünge,
all das wollt ich erleben, aufrecht rufend ich liebe dich, liebe mich.

All meine Pläne und Visionen aus Feuer in der Nacht,
alles Sternenwimmeln, schnelle Traumzüge, nächtlich fort,
alles, Rose, meine brennende Stimme in den Winden, fällt und fällt,
die Flammen fallen, sterben im unendlichen Dunkel.

Ach Rose, du wusstest, so müde bin ich, so müde und fliehen sollst du,
...
35 Die Witwe 25.10.14
Vorschautext:
Hinter der grünen Mauer aus wildem Wuchs,
so ärmlich das kleine Haus, gebrochen wie die Witwe
und keine Hühner auf dem verlassenen Hof, keine Katzen,
nur die Witwe, die mit ihren geschichtlichen Händen näht.

Nur die Witwe die näht, die müd gewordene Wäsche und
am Tage sind es die Blumen, die nicht selten zu ihr sprechen,
jedoch mit einer weißen Traurigkeit,
die ein jeder Frühling mit in den Knospen trägt.

Wie der regennasse Frühling und
auf den gläsernen Strassen vergängliche Diamanten,
...
34 Du durftest nicht sterben 25.10.14
Vorschautext:
Ach, du durftest nicht sterben,
höre an die meine Worte, die dir glühend entgegenquellen,
die keiner dir sagen würde, wenn ich sie dir nicht sagte,
Nacht für Nacht unter volle Sterne, die, immer wartend auf dich, kommen.

Ach, du durftest nicht sterben,
weil die Sonne ich noch nicht für dich pflückte,
um damit die Meere für dich blutig zu färben,
weil die Tautropfen ich noch nicht sammeln konnte,
um sie nur für dich auf den Gräsern tanzen zu lassen.

Doch, du bist gestorben,
...
33 Schön bist du 06.11.13
Vorschautext:
Wie nur,
wie kann ich es dir je nur zurückzahlen,
täglich nur in deine Schönheit hinzusinken?
Schön bist du,
wie blaue Rubine aus Honig geboren und
schön bist du,
wie die Ahnung des Tages bei Nacht.

Wie nur,
wie ist der Wunsch in dir nur gewachsen,
hoch vom Obelisk zu steigen,
der nur deinen Glanz aus weißem Gold erfand?
...
32 Deine Augen und das Meer 16.06.12
Vorschautext:
Halb verhungert und voller Sehnsucht,
werfe ich meine verkümmerten Netze
nach Deinen Meeresaugen aus.
Und dort lodert wie ein Feuer im Sturm
meine Arme in Deinem tiefen Blau,
wie ein Ertrinkender inmitten tosender Wellen.

In meinem Blute ist das Zeichen
nach Deinen abwesenden Augen,
die sich unter den Saum des Leuchtturms
wie ein Fächer in jungen Händen ausbreitet.
Fern von mir, von meinen lodernden Worten,
...
31 Allmählich 12.06.12
Vorschautext:
Betrachte ich den blauen Himmel,
oder das Meer in meinen Erinnerungen,
berühre ich beim Feuer die unantastbare Asche
und das trockne Holz im Flammengewand.
Und all das bringt mich auf einem Mal zu Dir,
als wäre all das was mich umgibt,
eine Wolke weißer Pollen,
die mich geradezu Deiner Blütenwiese trägt.

Wenn nun aber meine Liebesblüte
in Deinem Garten nicht mehr wächst,
werde ich Deine Rosen
...
30 Wieder bist du zurückgekehrt 12.06.12
Vorschautext:
Wieder bist du zurückgekehrt,
hast du mich gesucht und gefunden?
Ich hatte mich doch verabschiedet
von deinen goldenen Wellen und
deiner Hoffnungslosigkeit,
die mir wie ein süßer Spritzstrahl entgegnete.
Wieder bist du zurückgekehrt, zu mir,
ich habe weder dich gesucht,
noch nach deinem Namen verlangt.
Jetzt stehst du da, vor mir und
hast dich neu gekleidet.
Schaue dich nur an,
...
29 Der Baum im Vergnügungspark 12.06.12
Vorschautext:
Es steht ein Baum im Vergnügungspark,
er ist alt, borkig und rau,
doch weder Mann noch Frau bemerken ihn.
Sie sind beschäftigt im Vergnügungspark,
sie eilen von Karussell zu Karussell,
ein jeder will der Erste sein,
am höchsten und am schnellsten sein,
indes der Baum im Vergnügungspark
in seiner Freiheit verhaftet ist
und weder Mann noch Frau bemerken ihn.

Es steht ein Baum im Vergnügungspark,
...
28 Mit dem Untergang der Sonne 12.06.12
Vorschautext:
All die Wahrheiten nicht aussprechen zu können,
die gereimten Tage, Verse voller Leidenschaft,
mit den Leid schaffenden erblassen zu lassen.
All das Glück nicht annehmen zu können,
von der Freiheit,
die Türe zu schließen und alles hinter sich zu lassen
und nicht mehr zurückzukehren,
als ließe man eine verlassene Stadt hinter sich.
Von der Freiheit,
sich nicht mehr wissentlich Ausrauben zu lassen,
die Faust zu erheben, mit der Sonne in der Hand
und Schlag für Schlag die Armut
...
27 Es gefällt mir nicht, wenn du schweigst 12.06.12
Vorschautext:
Es gefällt mir nicht, wenn du schweigst,
weil du dann so weit in der Ferne bist.
Vielleicht hörst du mir von der Weite her zu,
aber meine Stimme fängt dich nicht ein,
es ist als flögen deine wogenden Wangen davon
und es ist, als verschlosse ein Kuss deine Lippen.

Mein Herz reist in allen Dingen
und so reist auch du in allen Dingen,
durchzogen meiner Herzenswabe,
voll Honig und der Süße, unverrückbar deines Herzens.
Du bist mein Herz in meinen Händen,
...
26 Melancholie streift unher 29.08.11
Vorschautext:
Schwer beladen sind die Wolken,
wie schwere Sattelschlepper krachen sie übers nasse Asphalt.
Doch bringen sie kein Leben zu den Knospen,
sie bringen den Kampf den ich alleine nicht gewinnen kann.
Sie bringen die Wunden, in denen euer Finger,
in dieser erkalteten Welt, brennt.
Die Wände bekleiden Bilder vergangener Tage,
ich möchte sie wie reife Früchte pflücken
und ihr längst vergessenen Geschmack auf meiner Zunge tanzen lassen.
Staub macht sich bequem auf dem Stuhl in der Ecke
und die Lampe auf dem Tisch leuchtet gebeugt und demütig,
weil sie es nicht besser kann, weil sie es nicht anders weiß.
...
25 Haltet inne 29.08.11
Vorschautext:
Der Topf kocht schon über, lange schon.
haltet inne und lasst das Metall abkühlen,
last trocknen die Tränen und das Blut
auf Gesichter so zart wie Pfirsichhaut.
Lasst nicht zu, das der Tod auf Ketten
eure Felder und Gärten verwüsten
und wenn das dröhnende Metall
eure Stimmen verschluckt, eure Stirn
mit Angst und Verzweiflung runzelt,
lasst nicht zu das die Hölle auf Erden
das Paradies überschattet.
Haltet inne und lasst heimkehren die Ruhe
...
24 Der Geschmack deines Lächelns 27.08.11
Vorschautext:
Was machst du wohl jetzt zu dieser Stund?
Vielleicht tränkst du deine Augen mit dem Antlitz
des Mondes, so wie ich es tue.
Oder vielleicht siehst du auch die
Liebeskarawane, die an mir vorbei zieht.
Ihr Kuss mir fast zu Nahe,
doch ihr Geschmack nun in deinen Händen,
ruht wie der Honig in seiner Wabe.
Ihren goldenen Glanz,
schenkst du mir immerzu der Vermählung
des Mondes mit dem Walde,
wenn sie sodann das goldene Kind
...
23 Das Besonderste an dir 27.08.11
Vorschautext:
Einst trat ich ein, in ein Raum ohne Fenster,
kein rieselndes Gewand umhüllte deine Schultern
und weder Blätter noch des Baumes Zeichnung,
vollendeten ihr Meisterwerk mit deinem Antlitz.

Kälte verschlang die Wände und den Boden
und dich, wie eine geschlossene Vase die Rose,
Kälte,
wie es nur kennt der Atem der Nacht.
Zwei Elfen schauten mich an, Elfen die deine Augen sind.
Aus den Tiefen der Höhlen entflammten sie mir gegen,
so besonders ihr Klang, ihre Melodie, ihr Gesang
...
22 Fallende Blätter 27.08.11
Vorschautext:
Blicke vergessen sich im Gestern und durchschneiden
das Fleisch,
die Wiesen,
die Bäume,
die Meere,
die Steine und
die Wolken
und erfrieren an den wärmsten Farben und zerbrechen
am zartesten Geflüster.
Das Metallene auf den Zungen Knospen
ist des Brutes Wut,
entflammt vom Baum des Lebens,
...
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