| Titel | ||||
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| 8 | Rotkraut: versalzen. | |||
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Vorschautext: Ein Wort und versalzenes Rotkraut. Verstreut sich im Tagtraum kein Schlaf? Seit her: du hier. Im Kopf gebündelt wie Heu. Hungerworte: schweigt! Verbrennt euch nicht die Lippen. Unter dem Feuer: Tatsachenboden. Meilenweit entfernt. Zerwürzt, verwirrt und entwurzelt, die Luft hier oben ist dünn. Geerdet wird mit rauher, wilder Hand. ... |
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| 7 | Mohnblütenblues | |||
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Vorschautext: Verweht, die Feder mit der ich mich dir verschrieb. Erinnern ist raumlos. Leblos. Verstaubt! Dient nicht. Ich weine. Die ewiggleichen Lieder alter Tränen. Komm, fahr mit mir fort. |
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| 6 | Widerstand | |||
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Vorschautext: Dir widerstehen jeden Tag : ein Versuch und scheitern. Von Kopf bis Fuß und über Herz in deine Worte stolpern, liegenbleiben, mich in sie betten und dich träumen: wie du bist. Dann, wie nach langer Krankheit mich erheben, ruhelos dir widerstehen einen halben Augenblick und wiederscheitern: ... |
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| 5 | Unausgesprochen | |||
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Vorschautext: Wenn der erste Schnee fällt, in diesem fünften Jahr das uns verleugnet, in dein kaltes Schweigen, ist es ein Abschied! Von Taulippen und Traubenröte. Wenn du dir dann nicht noch schnell Kaminfeuerwärme in deinen stillen Mund legst, ... |
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| 4 | Seit du da bist | |||
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Vorschautext: Und manchmal vor dem Schlafengehen, sprech ich im Dunkel deinen Namen. Es klingt wie zartes, leises Flehen nach Geborgensein in deinen Armen. Und manchmal wenn du fern mir bist, dann träum ich dich in meine Nähe. Wo nichts als Liebe für dich ist, wo ich nur dich, nur dich stets sehe. Und zärtlich färben die Gedanken Erinnerung und Traum von dir. ... |
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| 3 | Ich schenk mich dir | |||
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Vorschautext: Ich denke dein, wenn sich des Winters Flocken vom Himmel schwingen; Ich denke dein, wenn sich die nahen Glocken in Herzen klingen. Ich sehe dich, wenn auf dem kahlen Ahorn die Amsel singt; Am frühen Morgen, wenn aus jedem Korn dein Bild entspringt. Ich höre dich, wenn auf den brachen Feldern der Winde weht; ... |
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| 2 | Wo du atmest | |||
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Vorschautext: Ach bleib‘ doch noch ein wenig liegen, der Regen braucht uns heute nicht. Und alles was es braucht zum Lieben: ein Blick zu dir, in dein Gesicht. Ist‘s Istanbul wo ich Dein werde? Ganz gleich sind mir der Ort, das Land, weil ich an keinem Platz der Erde die Heimat deiner Arme fand. Denn wo du atmest, möcht' ich leben. Und möcht' mich betten, wo du schläfst, ... |
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| 1 | Trügerisch | |||
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Vorschautext: Selbstgenügsam schien mein Glück doch trügt der Schein -es gehört mir nicht- Wie klare Weite war die Sicht aufs Leben nicht -begrenzt und schwindend klein- Ach hätt' ich ahnen können, was uns blüht Kein Tod, kein Sterben schiene noch verfrüht. |
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