| Titel | ||||
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| 48 | Liebe | |||
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Vorschautext: Es tanzt der Mohn im Weizenfeld, so rot wiegt seine Blüte- im Wind! Und deine Güte heilt Traurigsein in meiner Welt. Der Mais hält seine Blätter hoch, so hoch, wie Jubelarme! Und Morgenkühle ändert nichts an großer Herzenswärme. Der Tag erscheint mir voller Licht ich fühl mich nicht allein. ... |
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| 47 | Ich geb' dich zurück | |||
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Vorschautext: Wolkenlos und windstill, Wärme lockt Leben lautlos- ward nur Schmerz. Das Glück erblüht in Brombeertönen doch Wehmutsworte weint der Fluss. Tropft tausendfach und tränend aus allen Augen- anfangsslos. Weh tust du, Welt- ich geb dich zurück. |
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| 46 | Buchenholz | |||
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Vorschautext: Kalt ist es nicht mehr. Da sind die Funken! Ein Sprühen. Ich denke an Schlagsahne. Und dass Himbeeren zu uns passen würden. Märchenluftknistern: geladen, elektrisiert. Sonst nur du und ich: zitternd. Rotbuche! sage ich. Was war nochmal die Frage? Dein Blick löscht alles. Siegt! Zwischen uns nichts mehr, nur dieser Tisch. Vielleicht doch Esche. Deine Arme sind sehnig, reif, kräftig. Du könntest mich hochheben denke ich. ... |
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| 45 | Lichtträgerin | |||
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Vorschautext: Wenn Wünsche Hand und Fuß bekommen, soll unsere Liebe Nahrung sein, hat die Welt an Glück dazugewonnen, sie strahlt mit uns- so klar, so rein! Mit ihren blonden Mädchenzöpfen trägt sie das Licht auf Herzensgründe. Wir werden aus den Vollen schöpfen weil alles im Licht der Liebe stünde. Und wenn sie weint, dann trägst du sie in deiner tiefen Vaterliebe. Und wenn sie fällt, küss ich ihr Knie, sie strahlt wenn ich mich an dich schmiege. |
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| 44 | Ohne Anbeginn | |||
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Vorschautext: Weil wir uns nie besitzen werden, bleibt diese Lieb' bedingungslos. Und liegt die ganze Welt in Scherben, lieg still noch einmal mir im Schoß. Und meine Hand streicht deine Haare, die grau geworden in der Zeit, aus deiner Stirn- und all die Jahre, sie streicheln sanft die Ewigkeit. Und diese Lieb' kann nichts verlangen, kann nicht verenden, nicht vergehn'. ... |
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| 43 | Liebe im Konjunktiv | |||
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Vorschautext: Sie schreiben was sie könnten was sie einander sei'n doch da sie sichs nicht gönnten blieben sie doch allein Sie sprachen was sie wären hätten sie nur die Chance und dass sie sich verehren wär nur nicht die Distanz So endete sie leise und wörtlich nur im Brief und ja, möglicherweise blieb sie nur Konjunktiv |
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| 42 | Piran | |||
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Vorschautext: Wieder neben dir liegen und die Nacht schlaflos verbringen und morgens wacher als sonst aufstehn und mit dir Kaffee trinken und mich gleich wieder freuen auf das Liegen neben dir. |
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| 41 | Zum Verlieren gefunden | |||
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Vorschautext: Verurteilst zum Scheitern denn geschürte Erwartung verbrennt uns lichterloh Trocknest Tränenflüsse doch streust Salz in die Wunden bist mir Zunder im Stroh Sei Feuer, bist Eis bleib Alles und Nichts und bring unter den Hut zweimal Herz und Verstand ... |
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| 40 | Der nächste Schritt | |||
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Vorschautext: Wenn meine Hand in deine findet, erschaffen wir, was knechtet, bindet? Verzaubern wir uns tiefe Weiten in kunterbunte Dunkelheiten? Gediehen ist mir all Begehren, wie könnt ich mich dir noch verwehren? Verlangenssturm zerstört uns Wälder, verwüstet reife Sehnsuchtsfelder. Los! Fall mit mir ins finstere Reich! Die siebente Wolke bettet weich. Mir träumt', wir könnten heilig werden Komm, stürz' dich mit mir ins Verderben. ... |
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| 39 | Entzweit | |||
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Vorschautext: Herzschlag taktet Träume süß und salzig fließen Freudentränen. Mir liegt das ganze Reich im Arm schlafeswarm und zugedeckt: Du atmest alleine, mein Kleiner. Ich liebhüte und bekose dich erkore dich zum Größten! Wir leben in Eden, satt und selig und eben hat die Nacht jeden Durst gestillt. Doch der Morgen- Erbarmungsloser!! stiehlt dich von mir. Bist du im Licht? Geträumter, was soll ich liegen ohne dich, ... |
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| 38 | Durch alle Zeit | |||
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Vorschautext: Du fällst mir in mein tiefstes Lieben ich falle dir nur in den Schoß, Am Abgrund findet sich kein Frieden ich halte dich, du lässt mich los. Aus deiner Nähe webst du Fäden aus Schicksal und Verbundenheit. Einst schliefen wir im Garten Eden. Äonenlang, durch alle Zeit verliere ich dich, immer wieder und suche nach dir, stets erneut. ... |
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| 37 | Befreiung | |||
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Vorschautext: Fast nüchtern erwachte die Klarheit, erinnert noch die Süße vom Rausch. Gestoßen ist sie auf die Wahrheit, sie bietet Überwindung zum Tausch. Wie unsagbar leise die Stille nun endlich das Laute umgibt! Als sei es der Lautheit stets Wille, zu schweigen und schweigend geliebt zu werden von Ruhe und Freiheit, befreit sollst du sein nun von mir! ... |
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| 36 | Hinter der Fassade | |||
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Vorschautext: Aus Lärchenholz bauen wir zwei buchstäblich die Fassade selbst Regen ist uns einerlei ertränkt die Maskerade Aus Ehrlichkeit tritt zart hervor dein wahres liebes Wesen kein überflüssiges Dekor kannst endlich nun genesen So heimatlos und wurzelfrei schrauben wir beide weiter ... |
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| 35 | Engelstrompetenblues | |||
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Vorschautext: Bleib im Nachtschatten mein Zufluchtslied und sing mir Tautropfen auf die regenfeuchten Lider Im Rauschbeerentanz duftest du nach Rosenlorbeer Komm, trink mit mir das Sterben aus! flüsterst du und reichst den vollen Blütenkelch Und unser Leben? Das hängen wir an den seidenen Faden, der uns als Decke genügt Und meine Liebe? Klingt ewig weiter, sanft gebettet, auf weichem Rot |
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| 34 | Fliederlos | |||
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Vorschautext: Nebeltau benetzt den Flieder, der längst verblüht am Wegrand steht. Tränenfeucht bedeckt die Lider, die Frühlingsboten sind verweht. Amors Pfeile sind gebrochen, Engelschöre sind verstummt . Das Herz: ein leises,leises Pochen, schmerzlich ist es, krank und wund. Die Blüten welk, fast abgestorben und deine Lippen trösten nicht! So bange ist mir vor dem Morgen so trüb und grau ist mir die Sicht. ... |
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| 33 | Wenn, dann grün. | |||
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Vorschautext: Seide. Marmor. Sicherheit. Das Blaue vom Himmel verspricht sich selbst. Doch Regen will ich. Und Raupen, die leben. Wiese will ich. Und Moos. Dein Wort biegt Balken. Luxus macht morsch. Dein goldener Käfig: zu klein. Ich verarme mich nicht in deinem Reichtum. Mein Scheitel trägt niemals dein Rot. |
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| 32 | Kastanienblüte | |||
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Vorschautext: An jenem heißen Frühlingstage, an dem uns die Kastanie blüht, an dem uns Schmerz wie Feuer glüht, verstummt auch deine letzte Klage. In diesen tiefen Abschiedsstunden umgibt dich still das Ungesagte, verweht nun alles was dich plagte, verheilen endlich deine Wunden. Weiß-rosa Blüten bläst der Wind, ich staune über unser Leben. ... |
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| 31 | Leidverliebt | |||
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Vorschautext: Hängst Tränen heut zum Trocknen raus an eine Trauerleine. Weinst halbe Vase Rosenstrauß, der Rest verdünnt den Weine. Weil du so sehr an Trauer hängst, so willst du Tag und Nacht, dass du sie stets vorm Fallen fängst, bevor der Trost erwacht. Als du sie schließlich trocken wähnst und wieder sammeln willst, ... |
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| 30 | In deinen Armen schlaf' ich nicht | |||
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Vorschautext: Zu kostbar ist mir unsre Zeit in deinen Armen schlaf' ich nicht. Auch wenn die träge Dunkelheit sich um uns hüllt, kein Licht mehr brennt, kein Funken sprüht, du deckst mein Frieren zu. Dein Sehnen ist bereits verglüht umarmst Geliebte Ruh'. Umarmst die Nacht, den Traum viel mehr, als du mich je gehalten. ... |
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| 29 | 15 Tage Schweigen | |||
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Vorschautext: Einkehr in des Daseins Kern vielleicht wirkt es noch fremd und fern die Wahrheit vom Leiden mal nicht zu vermeiden Kein Glauben, Folgen und Verdrängen nur achtsames konkret Benennen Glaub ja nicht alles was du denkst schau hin wie sehr du daran hängst Lass los und ab von dem Getue mach weiter so, gib dir noch Mühe aber finde stets die Mitte ... |
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