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Profil von Marcus Erdmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.04.2012

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Anzahl Gedichte: 8
Anzahl Kommentare: 5
Gedichte gelesen: 32.979 mal
Titel
8 Sehnsucht 14.07.12
Vorschautext:
Ich sehne mich nach dir,
es ist kaum zu ertragen.
ich sitze nun schon hier,
schon seit ein'gen Tagen.
Wir hören uns einander,
erzähl'n uns schöne Sachen.
unsere Seelen wandern,
gemeinsam es zu machen.
Was das Herz begehrt,
ohne Scham und Zügel.
es gibt hier kein verkehrt,
die Lust verleiht uns Flügel.
...
7 schönste Passion 08.04.12
Vorschautext:
Du bist meine große Sünde,
dich in Armen, ganzer Trost.
Wenn ich dir nur widerstünde,
ich will und kann nicht von dir los.
Abschied von der kalten Welt,
grausam, bist du nicht bei mir.
Mein ganzes Leben hast erhellt,
und Finsternis verdank ich dir.
Es ist mein großer Zwiespalt,
Bist Hass und Liebe ganz für mich.
erweckest der Gefühle Vielfalt,
und zeigst dein grausames Gesicht.
...
6 Wäre das nicht eine schlechte Welt? 08.04.12
Vorschautext:
Seid ihr denn nicht in der Lage, es klar zu sehen?
Unsäglichkeiten, die, auch in unser Namen, geschehen.
Sie stehen über allen Dingen, vorallem der Gerechtigkeit,
nehmen, was gefällt, übrig bleiben - Not und Leid.
Was Richtig ist und was das Falsche, keine Frage -
mehr von Moral und Handeln, sondern Besitz und Lage.
Macht, zu entscheiden, wer Freund ist und wer Feind,
fingieren, finden Vorwand, in Schulterschluss vereint.
jeder hört Befehl, Instrumente, uns gleichzuschalten,
kompromittieren, wer sie hindern will, alles zu verwalten.
Auf dem Weg zum Gipfel der Macht, ist alles erlaubt,
wird dieser mit Toten gepflastert? Alle Ohren sind taub.
...
5 Danke, mein Schatz 06.04.12
Vorschautext:
Du gibst mir, woran ich schon garnicht mehr geglaubt,
mein Leben war trist, vor dir, zu lieben ich mich nicht getraut.
Tage voller Einsamkeit und Zweifel sind, Dank dir, gezählt,
die mich so stark nieder geschlagen haben und gequält.
Dacht' ich einst noch, dass ich das Fühlen verlernt,
hab ich mich letztendlich vom Leiden wieder entfernt.
Du gibst mir Kraft, bist mein Leuchtturm in der rauen See,
gibst meiner Seele Trost, mein Herz tut nun Nicht mehr weh.
Ich bin zu mir zurückgekehrt, spüre das Glück nun wieder,
Freude und Leidenschaft, strecktest das Unheil in mir nieder.
Ich kann es selbst nicht glauben, wie ich so stark gefallen,
aber es war eine wichtige Lehre und ich sage es Allen.
...
4 Weinende Mutter 06.04.12
Vorschautext:
Warum wir die Hand nur schlagen, die uns jeden Tag ernährt,
das sollten wir uns manchmal fragen, keiner, der es uns erklärt.
Ist so kostbar, zu fragil, starkes Antlitz, doch zerbrechlich,
ist es viel-leicht zu subtil, für die Herrscher unaussprechlich.
Ein Rotes Tuch, weitergehen, fast Tabu, es aufzuzeigen,
es gibt hier rein Nichts zu sehen, Augen zu, die Zahlen steigen.
Uns gebührt schließ-lich die Krone, die Ander'n sind hier nur geduldet,
Achtung! Das ist uns're Zone, bleibt uns fern - sonst Blut ihr schuldet.
Macht euch sofort auf die Sohlen, schärft' Metall, den Motor an,
Draußen gibts noch 'was zu holen, Trieb und Gier und Größenwahn.
Menschenkind, Durst nach Rarem, Nichts zu selten, 's nachzufragen,
Großkonzern, Gier nach Barem, Raubmord - ohne zu verzagen.
...
3 Der Sinn des Lebens 04.04.12
Vorschautext:
Keine Frage, früher, wie heute - ward' vom Menschen öfter gestellt,
Was ist der Sinn des Seins, was führte mich auf diese Welt?
Dichter und Denker, einfache Leute, zermarterten sich ihre Köpfe,
suchten Ergebnis, so mancher fand Keins - Frohgemüter, Sauertöpfe.
Jung und auch Alt, ganz einzeln geprägt, drängen sich oft Fragen auf,
Von Existenz und Sinn und Zwecke, große Suche im Weltenverlauf.
Fragen, Motive, was jeden bewegt, gib mir doch endlich ulti-mativ' Antwort,
Stumm und verzweifelt in der Ecke, niemand den Schlüssel irgendwann fand - dort.
Doch wer endlich, Erleuchtung gefunden, sie liegt so nah', guck nur mal hin,
Hör' auf, so elendig zu grübeln, vor dir liegt bereits schon der Sinn.
Hast doch die Suche schon überwunden, musst dir selber Anstoß geben,
S'ist das Ende von allem Übeln', erfülle nur mit Sinn dein Leben.
...
2 Spaziergang im Park 03.04.12
Vorschautext:
Beschritt' ich heute voller Wonne,
den Brühl bei uns in Quedlinburg.
Sie lachte so schön, die liebe Sonne,
verkündet erwachen, schwindende Sorg'.

Der Tau, so frisch die Blätter umhegt,
Schwaden verdampfen zärtlich im Licht.
überall hat sich schon Leben geregt,
Flora und Fauna zeigen endlich Gesicht.

Die Kälte endlich, hat Rückzug genommen,
Lässt nun den süßen Frühling passier'n.
...
1 Freude 03.04.12
Vorschautext:
Sie ist die Essenz des Lebens,
oft unterschätzt und unbeacht'.
Jedoch der Gipfel allen Strebens,
ohne schon mancher sich umgebracht'.

Sie ist das Erste, was wir spüren,
wenn wir erblicken elterlich' Gesicht.
Und voll von ihr das leben führen,
sollt' ein Jeder, ohne sie nicht.

Die Freud' baut Brücken und schafft Bande,
eint Mensch und Tier, der Feindschaft Ruh'.
...
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