Profil von Lothar Schwalm

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ich empfehle Euch über diese Texteinblicke hinaus einen Besuch auf meiner Homepage www.die-schreibmaus.de, auf der ihr zahlreiche weitere Texte von mir und anderen Schreibmäusen, sowie viele Fotos und Bildergalerien mit meinen Ansichten von der Natur und dem Leben sehen könnt. Es grüßt Euch Eure

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Anzahl Gedichte: 193
Anzahl Kommentare: 4
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Titel
193 zeit 30.03.14
Vorschautext:
kann ich dich jemals loslassen? völlig vergessen?
mich in den unendlichkeiten des zeitlosen verlieren?
ich weiß es nicht.
zeitlos glücklich sein – geht das überhaupt?
wenn, dann doch nur für augenblicke,
für kurze momente der zeit.
zeit ist zeitlos: es gab sie schon immer,
wird sie immer geben,
vor uns, nach uns, bis in alle ewigkeit.
sie fließt, ohne nachzulassen,
fließt durch den raum,
ergießt sich in jeden winkel des weiten weltalls.
...
192 mohrenköpfe 30.03.14
Vorschautext:
zwei frauen, ein mann beisammen saßen
und fleißig mohrenköpfe aßen
‘nen dicken meter futtern sie
und werden dicker, so wie nie

sie futtern eifrig schokoschaum
mit vielen negerkuss-gebärden
und merken dabei aber kaum,
dass sie immer süßer werden

die schäumlinge ergeben sich
in ihr naschkatzen-schicksal,
...
191 gedachte zweisamkeit 30.03.14
Vorschautext:
die musik läuft seit einigen minuten.
langsam lasse ich mich auf sie ein.
mein herz hüpft vor freude hoch im takt.
habe ein glücksgefühl in der kehle sitzen.
das fühlt sich gut an.
stimmen klingen wie aus einer anderen welt.
alles dreht sich.
der gutenacht-gesang einer mutter
für ihre kinder dringt zu mir herüber,
nordisch, indianisch mutet das lied an,
ich muss an meine angi denken,
wie sie ihre kinder heute abend
...
190 Vögelchen, flieg! 30.03.14
Vorschautext:
„Birdy“ nennt sie sich,
die junge, 17-jährige englische Sängerin,
und es scheint, als sei sie bereits flügge.
Sie startet als Vögelchen ins Leben,
wagt erste Flugversuche auf den
musikalischen Bühnen dieser Welt.
Und das durchaus erfolgreich.
Ich liebe ihre sanfte, klare und doch
immer wieder eindringliche Stimme,
manchmal zart und zerbrechlich
wie ein Vögelchen, manchmal groß
und kräftig wie eine Basstrommel.
...
189 Schritt nach der Wut 30.03.14
Vorschautext:
die Welt hat mich
und ich habe die Welt,
habe das Leben – in mir
und die Macht, mich in dieser Welt
und diese Welt um mich herum zu verändern –
mir Gutes zu tun,
alles Gute dieser Welt zu mir zu holen,
ich kann endlos glücklich sein,
oder endlos traurig,
ich habe es in der Hand,
kann alles machen und alles lassen,
ganz, wie ich will,
...
188 Willkommen 30.03.14
Vorschautext:
Basslastige Stimmen dröhnen durch den Raum,
nehmen mich mit,
durch Raum und Zeit,
holen mich dort ab,
wo ich gerade stehe,
eine Sitar klingt dazu,
indische Musik, wie sie indischer nicht sein kann,
Streicher mit Tiefgang,
sie hören sich traurig an,
ja, fast klagend,
ein Didge schleicht um die Ecke
und schleicht sich ein in diese Klangwelt,
...
187 Du 30.03.14
Vorschautext:
Du bist da,
bei mir,
in mir,
spukst durch meinen Kopf
und ich freue mich über Dich,
über Deine sphärische Präsenz,
ich habe Dich lieb,
denke an Dich,
umarme Dich,
halte Dich innig und fest,
warm und geborgen
in meinen Armen,
...
186 Tanzen 30.03.14
Vorschautext:
Ich tanze, tanze, tanze und tanze
durch die Musik, durchs Leben, durch die Natur,
zarte Grillen zirpen Zirp-zirp,
Bässe bollern bald bombastisch durch mein Becken,
ich kreise, mein Becken kreist,
mein Po wackelt, meine Pobacken wackeln erstrecht –
im Takt der Musik,
und dann wieder im Gegentakt,
tanzen ihren eigenen Tanz:
den Pobacken-Tanz.
Ich blähe meine Backen auf zu Backentaschen.
Pustebacken und Pobacken wetteifern
...
185 Vollmondnacht 30.09.12
Vorschautext:
Der Vollmond kommt althergebracht mit Bedacht
in der Nacht an die Macht.
Er lacht über den Tag, der nicht mehr mag:
Sein Sieg über die Sonne, das ist mondenklar.
Menschen und Wölfe vereinen sich und heulen gemeinsam
den hell erleuchteten Erdbegleiter an.
Die Magie der Nacht nimmt ihren Lauf.
Abwechselnd sitzen ein Wolf und ein Mensch im Kreis
auf den Steinen eines alten Bergplateaus
und instrumentalisieren ihre urigen Stimmen
mit urigen Lauten zu einer melancholischen Melodie.
Der Mond freut sich über diese Ehrerbietung.
...
184 da will ich auch noch hin 25.09.12
Vorschautext:
vorsichtig schleichen sich mädchenhafte wesen
engelsgleich durch das gebüsch.
läuse und buben tun es ihnen behutsam gleich,
immer darauf bedacht, kein leben zu verletzen.
der warme waldboden knistert bisweilen
unter den achtsamen schritten der engelswesen
und lausbuben.
moose richten sich unbekümmert wieder auf.
farnblätter gleiten beiseite, um flinken füßen
flugs den weg freizumachen.
der abendwind geht kaum,
dafür ist das unterholz zu dicht.
...
183 da will ich hin 22.09.12
Vorschautext:
die dämmerung verabschiedet den tag.
langsam bricht die nacht herein.
sterne himmeln den himmel an.
der mond sichelt am firmament.
nachtalben erwachen furchtlos
und räkeln sich in ihre volle größe.
seltsame laute sind zu hören.
käuzchenrufe durchkreuzen das dunkel
wie pfeile die stille.
das licht hat verloren.
das leben in der schattenseite der sonne beginnt.
wesen treiben ihr unwesen.
...
182 unglaubliche heilung 29.06.12
Vorschautext:
Vorspiel:
Vor etwa drei Jahren war ich bereit,
mich für einen Verein filmen zu lassen,
der von Betroffenen verschiedene Aussagen
zum Tourette-Syndrom haben wollte,
um diese auf seiner Homepage zu veröffentlichen,
und damit die Öffentlichkeit zu informieren.
Seither warte ich auf eine Zusage darüber,
bestimmte Sequenzen dieser Aufnahmen
auf meiner eigenen Seite veröffentlichen zu dürfen,
von denen sich der Verein klar distanziert hat,
und die er auf seiner eigenen Homepage
...
181 ohne landeerlaubnis 29.06.12
Vorschautext:
laute laute, leise weise,
maultrommeln maulen und trommeln vor sich hin,
die melodie tanzt behutsam in den raum,
erwischt meine ohren wie zufällig,
und doch kein zufall,
holzklöppel treffen auf gespanntes leder
und verlieren sich in unendlichen vibrationen,
bringen unsagbar schöne und intensive laute hervor,
der boden schwingt, ich schwinge mit,
tanze mich in alle sphären,
haare fliegen, kinder kriegen,
das wäre jetzt schön.
...
180 Nirwana 31.03.12
Vorschautext:
Das Nichts ruht im Nirgendwo.
Ich ruhe im Nirwana.
Vergänglich ist alle Zeit, alles Leben,
und sei es noch so erdverbunden.
Blaue Dünste hallen durch Raum und Zeit,
bleiben jedoch raum- und zeitlos in sich gefangen.
Ich komme langsam zur Ruhe, komme an,
in meinem allabendlichen Nirwana.
Stress und Hektik verfliegen,
verflüchtigen sich wohlweißlich,
denn beide wissen:
Sie hätten ohnehin keine Chance gehabt.
...
179 wahre künstler 25.01.12
Vorschautext:
gedanken purzeln -
im takt auf mich herab,
ich nehme es gelassen,
lasse es geschehen,
die musik lädt zum mitsummen ein,
und ich hoffe,
meine kopfschmerzen verflüchtigen sich noch…
unbekannte worte einer unbekannten sprache
dringen zu mir herüber, durchdringen mich,
sanft und behutsam, aber stetig,
ich lasse mich davontreiben,
geistere entgeistert durch geisterträume
...
178 das leben liebt das leben 25.01.12
Vorschautext:
das leben liebt das leben

spinnen spinnen spinnen spinnennetze
fliegen fliegen fliegen hinterher
grillen grillen grillen cross
tiger tigern tigern davon
affen äffen affen nach
vögel vögeln vögel um den verstand
sauen sauen sauen ein,
während fische fische fischen
und blindschleichen blind um blindschleichen schleichen
unken unken unkenrufe
...
177 archaische träume 16.01.12
Vorschautext:
ich sitze da und lausche der magischen musik, träume mich weg,
kontrabässe schwingen majestätisch durch den raum:
klangwelten, wie selten zuvor,
es plätschert, dröhnt, trommelt, vibriert,
ich ein glücklicher gefangener archaischer träume…

…dann wache ich auf,
schrille geigen machen auf sich aufmerksam,
eine undefinierbare tiefe stimme
bringt kontrolliert unkontrollierbare laute hervor:
ein summen, lallen, vibrieren, staunen und stöhnen,
ächzende kehlen gestalten urtöne,
...
176 nikolausi 10.12.11
Vorschautext:
das wetter spielt mit –
den elementen:
wind und wasser vereinigen sich
zu einem ungemütlichen nassen sturm,
hier drin ist es schön gemütlich,
ja, fast kuschelig
ich höre nette musik
und fröne meiner melancholie am sechsten dezember.
traurigkeit kommt,
hat ihren platz
und geht nach einer weile auch wieder,
um sich nach unbestimmter zeit
...
175 ewiger husten 15.10.11
Vorschautext:
wenn ich an dich denke,
fällt mir noch heute dein ewiger husten ein.
nach deinem tod vor zwei jahren schrieb ich:
"wer hustet mir jetzt was?"
und heute, zwei jahre danach, denke ich:

wenn mir doch nur so viele schöne kleinigkeiten
hängen geblieben wären,
wie dein ewiger husten...

aber dein husten hat es immerhin geschafft,
sich zu verewigen, darum verdient er jetzt auch
...
174 der achte oktober 15.10.11
Vorschautext:
seit wochen ein gefühl der stille,
der ruhe, des innehaltens,
ein gefühl des einswerdens mit dir,
des wieder neu verschmelzens,
der koexistenz, des friedens,
ich besinne mich mit all meinen sinnen,
denke nach, meditiere und halte inne,
denke an dich, wieder und wieder,
heute ist es genau zwei jahre her,
dass dein gehirn zu bluten begann,
zwei qualvoll langsame und lange wochen
bis zu deinem tod.
...
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