Profil von Alfred Plischka

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Anzahl Gedichte: 35
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Gedichte gelesen: 4.309 mal
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Titel
35 DER ROTBACH IN BOTTROP-KIRCHHELLEN 05.06.21
Vorschautext:
Der Rotbach im Kirchhellner Raum
folgt in Mäandern seiner Spur
und seine Ufer schmückt ein Baum:
ein grüner Buchenwald in Dur.

Vom Sturm ward mancher Baum gerichtet.
Als Totholz sperrt er oft die Sicht,
bis sich der Weg dann wieder lichtet
und man den Blick nach vorne richt.

Den feinen Sand auf seinem Grund
erkennt man meist bei hellem Licht.
...
34 UNWETTER 27.05.21
Vorschautext:
Der Tag will gerade Abschied nehmen,
da ziehen dunkle Wolken auf.
Tiefschwarze Wand und starker Regen,
bestimmen seinen weitren Lauf.

Von ferne hört man dumpfes Grollen.
Der Himmel zieht sich zu im Nu
und schließlich folgt ein starkes Rollen
als die Begleitmusik dazu.

Blitze zucken in der Ferne
und die Antwort kommt partout.
...
33 GRÄSER IM SOMMERWIND 09.03.21
Vorschautext:
Wenn sanft der Wind die Gräser streichelt,
dann ists, als ob die Seele ruht,
kein Unbill mehr das Ich begleitet.
Die Stille tut dem Herzen gut.

Befreit ist es von allen Sorgen,
sein Rhythmus pocht in sanftem Takt,
ist nicht beschäftigt mit dem Morgen,
genießt den Augenblick als Akt.

Momente dieser Art sind selten,
befehln der Unrast denn zu ruhn.
...
32 GEREIFTE EINSICHT 13.02.21
Vorschautext:
Das Grau schleicht langsam sich durchs Haar,
wird mehr und mehr zum schlohen Weiß.
Wie schön wars doch, als schwarz es war.
Das Alter kommt, wenn auch ganz leis.

Das Leben zeichnet seine Spuren.
Der Spiegel weist die Jahre auf
und ist Beweis in den Konturen
- Markierungen im Lebenslauf.

Doch ist des reifen Alters Chance,
vielleicht die Einsicht zu gewinnen,
...
31 SPAZIERGANG IM NEBEL 04.12.20
Vorschautext:
In dichtem Grau erstirbt das Licht
und lässt den Blick nicht wandern.
Wenn man ihn in die Ferne richt',
erreicht er niemand ander'n.

So tappt man denn ganz ohne Ziel,
folgt Schritt für Schritt dem Wege
und fühlt sich gleichsam einem Spiel,
in dem's nur Blindheit gebe.

Im Wald verblassen die Konturen
und Bäume wirken schemenhaft,
...
30 SO IST DER MENSCH - GEDANKEN NACH DER "CORONA-KRISE" 23.09.20
Vorschautext:
Die Krise, sie scheint nun vorbei,
die Macht des Virus wirkt gebannt.
Doch ist der Kopf noch nicht ganz frei,
hat er sie doch erst spät erkannt.

Zwar sind wir irgendwie befangen,
weil uns der Tod die Hand gereicht,
doch wollt er nicht zu uns gelangen,
indem er nicht mehr von uns weicht.

Das Leben hat uns spürbar wieder.
Vergessen ist die Todesangst.
...
29 KORSIKA 18.08.20
Vorschautext:
Oh Korsika, du wildes Land,
mit deinen Bergen, deinen Küsten,
dem Meeresstrand aus feinem Sand,
lass uns die Wanderstiefel rüsten.

Ihr hohen Berge seid mein Ziel.
Euch zu erklimmen ist mir Lohn.
Ihr seid für mich kein leichtes Spiel,
hätt ich euch doch besieget schon,

im steilen Aufstieg mich bewegt.
Obwohl mein Herz sich danach sehnt,
...
28 GRÄSER IM SOMMERWIND 08.08.20
Vorschautext:
Wenn sanft der Wind die Gräser streichelt,
dann ists, als ob die Seele ruht,
kein Unbill mehr das Ich begleitet.
Die Stille tut dem Herzen gut.



A.P.
27 JOLANDA 21.04.20
Vorschautext:
Du sprachst mich eines Tages an
und hast mich völlig überrascht,
hätt ich doch damals nicht gedacht,
dass plötzlich ist, was nicht sein kann.

Wir finden uns in vielen Dingen,
entdecken die Gemeinsamkeit,
bringen die Seelen zum Erklingen,
dass ihre Näh sie mit sich eint.

Mit dir die Zweisamkeit zu leben,
ist für mich Lebenselixier.
...
26 GEDANKEN ZUR "CORONA- KRISE" 24.03.20
Vorschautext:
"Corona-Virus" ist das Thema,
das uns den ganzen Tag bewegt.
Es passt so gar nicht in das Schema,
in das der Mensch sich eingewebt.

Nichts mehr, was vorher einmal war,
ist nunmehr für ihn selbstverständlich.
Und jedem wird auf einmal klar:
Soziales Leben wirkt befremdlich.

Die Angst beherrscht des Menschen Tun.
Er fürchtet um sein Menschenleben.
...
25 FRÜHLING 24.03.20
Vorschautext:
.
Der Frühling blühet auf im Land
und jubiliert in tausend Farben.
Natur ist außer Rand und Band.
Wer mag sich da nicht an ihm laben ?

Die Weidenkätzchen lassen grüßen,
umschmeicheln uns in ihrem Flaum:
Ihr Kätzchen, ach, ihr kleinen Süßen,
ihr gebt dem Frühling wahren Raum !

Das Schneeglöckchen mag
...
24 GLÜCK 18.01.20
Vorschautext:
In einem Meer von Glück zu schwimmen,
das ist nicht jedermann vergönnt.
Man kann das Glück kaum selbst bestimmen.
Ach, wenn mans doch bestellen könnt !

Das Glück trifft uns oft wie ein Blitz,
begegnet uns in vielen Farben,
sucht sich im Herzen seinen Sitz,
das nun nicht länger mehr muss darben.

Im Glück erschafft der Mensch sich neu.
Er sieht die Welt in andrem Licht
...
23 FORTSCHRITT 21.12.19
Vorschautext:
"Fortschritt" ist das Wort der Stunde.
"Fortschritt" verändert unsre Welt. "Fortschritt" ist in aller Munde,
die Forschung ist für ihn das Zelt,

in dem das Neue sich entwickelt,
die Lebensqualität erhöht,
die neues Wissen uns vermittelt
und den Stillstand stets verhöhnt.

Doch gibt uns Fortschritt auch zu denken,
wenn er an seine Grenzen stößt.
Verantwortung muss ihn stets lenken,
...
22 HERBSTBLÜTE 19.12.19
Vorschautext:
Die Sonn' zeigt noch mal ihre Kraft,
weil sie es auch im Herbst oft schafft,
die Pracht der Blüte zu gebären.
Drum halten wir den Herbst in Ehren.
Der Frühling haucht uns wieder an.
Der Herbst zieht ihn in seinen Bann.
Er lässt sich von ihm inspirieren
und will uns durch ihn irritieren.
Ein Füllhorn voller Emotionen
wartet, um uns zu belohnen

doch nicht lesenswert
...
21 WEIHNACHTEN - HEILIGE NACHT 17.12.19
Vorschautext:
"Ein Kind ist uns geboren !"
geht Kunde durch die Nacht.
Auch die, die sich verloren,
sind plötzlich aufgewacht.

Die Menschen halten inne
und werden plötzlich still
und spürn in gutem Sinne,
was diese Botschaft will.

Sie will die Welt ermahnen,
die sich im Krieg entzweit,
...
20 WAHRE LIEBE 18.07.19
Vorschautext:
Als ich dich eines Morgens sah
war ich gebannt von deiner Schönheit.
Bis dahin war mir noch nicht klar,
dies ist das Ende einer Freiheit,

die sich im Trieb der Lust verirrte,
stets eine ernste Bindung mied,
die nach Eroberungen gierte,
sich für die Liebe nicht entschied.

Dein sanfter Blick hielt mich gefangen,
verstörte mich in meinem Wahn.
...
19 DANKBARKEIT 18.12.18
Vorschautext:
Mit der Geburt beginnt das Sterben.
Doch jedem Tag, den wir erleben
und als Geschenk von Gott erwerben,
vergessen wir oft Dank zu geben.

Im Gegensatz von Freud und Trauer
zeigt sich Erfahrung im Kontrast.
Aus ihm ergibt sich Dankbarkeit,
die Teil und Gegenteil erfasst.

Drum pfleg die Dankbarkeit in dir.
Nimm nicht mehr alles selbstverständlich.
...
18 HYMNE AN EINE FIKTIVE LIEBE 10.12.18
Vorschautext:
Wenn deine Augen mir begegnen und deine Hände mich berühren, kann ich den Atem deiner Liebe spüren.
Was denkst du? Was geht in dir vor?
Liebst du mich noch so wie zuvor?
Sind wir im Einklang unsrer Seelen ?
Darf ich weiter auf dich zählen?
Bist du bereit mit mir zu gehn,
den Weg des Lebens zu bestehn?
Die Fragen stelln sich stets aufs Neu.

Warum?

Weil ich dich nicht bereu,
...
17 ABENDSTILLE 10.12.18
Vorschautext:
Wenn sich der Tag dem Ende neigt,
am Horizont die Sonne schwindet,
der Eichelhäher plötzlich schweigt,
der See in fahlem Licht erblindet,

dann legt der Wald sich auch zur Ruh,
sieht über sich die Sterne stehen.
Der Tag schließt seine Türen zu,
nur Sternenlicht ist noch zu sehen.

Der Fluss fließt ruhig in dunklem Glanz.
Man hört ganz leis noch eine Grille.
...
16 IM CAFÉ 10.12.18
Vorschautext:
Hier sitz ich und bestelle mir
wie üblich einen Latte.
Der neben mir trinkt gerad ein Bier,
gezapft mit Schaum - wie Watte.

Ich schlag die Zeitung vor mir auf.
Es gibt heut nicht viel Neues.
Ich stelle meinen Latte drauf,
seh plötzlich etwas Scheues.

Es ist ein Mädchen, schlank, grazil,
das mich sehr fasziniert.
...
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