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Gedichte zu Weihnachten - Seite 340


Nikolausabend

Nikolaus Abend – 1954
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht - 1467
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So märchenstill - das weite Feld
wo tanzen Flocken ihren Reigen.
Gleich kaltem, friedlichen Schweigen
wo starr und kalt die Winterwelt.
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Der Abendsonne letzte Pracht
die kündet bald von heiliger Nacht.
Ein Sehnen wie aus Kinderträumen
zieht leise durch der Häuser- Räume.
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Aus dämmergoldenen Wolken schaut
und alles scheint ihm recht vertraut,
Sankt Nikolaus herab zur Welt
wo bald schon ist sein Arbeitsfeld.
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Auf Erden schnaubt ein Wintersturm
acht Uhr schlägt sacht der Glockenturm,
schreckt Nikolaus aus dem Himmel seiner Ruhe
Geschenke - holt er aus der Truhe.
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Der Talgrund liegt in tiefster Nacht
wie nah ist doch die heilige Nacht.
Die goldnen Sterne flimmernd, kreisen
und Engel singen fromme Weisen.
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Bald jubelnd Weihnachtsglocken tönen
die Dächer unter Schneelast stöhnen.
Im Haus bald bunt geschmückte Tannen
bald Bratenduft zieht aus den Pfannen.
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Nachdem der Schlitten aufgepackt
hat er sich auf den Weg gemacht,
um Kinderwünsche zu erfüllen
Schneeflocken tanzend ihn umhüllen.
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So füllt er jeden Stiefel auf
weil es seit alters her, der Brauch.
Am „heiligen Sankt Niklaus“ Tag
den jedes Kind so gerne mag.
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Die Winterfahrt des Freachters The Hope!

Die Winterfahrt des Frachters „The Hope“
Gedicht - Nr. 1470
www.leitheim-gedichte.de
Eine wahre Seefahrt Geschichte - um 1885
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Ein Frachtschiff glitt von Ort zu Ort
die Matrosen waren sehr gläubig an Bord.
die Fahrt unter dem Kreuz am Kap - ging es vorbei
an Leuchttürmen – unterwegs - so Vielerlei.
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Die Sonne stieg täglich, empor aus dem Meer
die Tage zogen so rasch einher,
mit ihrem Glanz - der ganzen Macht
war Sonne stets voll Wärme und Pracht.
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Ein Sturm zog zu der Nacht einher
der wühlte auf, recht wild das Meer,
er blies am Tag - bis abends spät
nordwärts trieb nun der Frachter jäh.
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Dort traf man an - nur Kälte, Schnee
aus manchem Mund drang ein „0 Weh“
die Wellen drohend, viele Berge aus Eis
das Schiff sein Deck „vereist“ schneeweis.
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Den Frachter kreuzte ein Albatros
der grüßte kurz mit einem Flügelstoß,
durch den Morgennebel flog er daher,
zog rufend, schreiend über das Meer.
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Ein Wolkengrau auf dem Meeresschlauch
kein Licht drang durch den Himmelbauch.
der Nebel blieb - acht Tage lang.
dann Sternenschimmer - zur Erde drang.
……………………….
Als „Satan“ nach dem Frachter“ griff
am Ufer drohte ein tückisches Riff.
Die „Weihnachtsnacht bereits fing an
da hat ein Wunder sich aufgetan.
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Den Frachter hob das Meer sanft an das Land
wo sicheren Schutz es mit der Mannschaft fand.
Zur Weihnachtszeit war Rettung da
da Christuskind - den Menschen nah.
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So hat dereinst die Weihnachtsnacht
denn Menschen - Segen – Glück gebracht.
Dass Freude herrscht - auf der Erdenwelt
auch wenn es dem Teufel nicht gefällt.
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