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Gedichte über den Tod - Seite 7


Der Tod

Der Tod ist ein strahlendes Licht,
das zum Sterbenden spricht,
komm die Schmerzen nehme ich dir,
komm nur, komm, folge mir.

Ein Freund der fehlt, das Herz ist schwer,
wenn nur nicht diese Leere wär,
doch mein Herz bedenke,
Freunde sind ewigliche Geschenke.

Ein niemand ist wirklich tot,
bevor das letzte Herz ihn zu vergessen droht,
er lebt in Gedanken, lebt im Herzen,
dennoch befreit von weltlichen Schmerzen.

Nicht böse ist der Tod,
er nimmt und bringt die Not,
eine Kluft öffnet er,
die Einsamkeit fällt schwer.

Der Absturz in Trübsal und Leiden droht,
das Herz so sehr in Not,
kannst Trauer nicht in Worte fassen,
willst den Tod einfach nur hassen.

Doch bedenke liebes Herz,
so schwer ist auch der Schmerz,
eine Liebe wird genommen,
ein wachender Engel wird kommen.

Solange dein Herz nicht vergisst,
was durch den Tod genommen ist,
solange ist die Liebe niemals fort,
denn Liebe wechselt nur den Ort.

Der Körper ist die Hülle nur,
das Leben tickt wie eine Uhr,
und wird dereinst es genommen,
so mein Herz hast du vernommen?

Die Seele wechselte den Ort,
doch in deinem Herzen bleibt sie immerfort,
in menschlicher Hülle, unvergessen,
der Tod liegt nicht in deinem Ermessen.

Solange bis der letzte vergisst,
ein liebende Seel nicht gestorben ist,
die Leere wiegt schwer,
doch liebes Herz gib sie nicht her.

Wenn der Gedanke an das was fehlt,
dich auch noch so quält,
zu füllen versuche nicht,
und wenn dein Herz auch noch so sticht.

Der ewige Gedanke an den Verlust allein,
wird dereinst der Lückenfüller sein,
der Gedanke an ein Wiedersehen,
lässt dein Herz verstehen.

Beim Wiedersehen füllt sich die Leere,
es fällt ab des Hezens Schwere,
wir sind wieder froh und frei,
die Trauer ist vorbei.

Behalte nur treu den Gedanken an mich,
sowie ich niemals vergesse auch dich,
so lasse die Liebe nicht sterben durch vergessen,
den Leben im Herzen liegt in deinem Ermessen.

© by Laura-Jane Simon
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Liebe auch nachdem Tod

Es ist schön deine Nähe zu spüren,
es ist schön dich zu berühren,
dein warmer Atem auf meiner Haut,
das alles ist mir so vertraut.

Deiner Stimme zarter Klang,
tönt in meinen Ohren wie Gesang
du füllst meine Leere au
bei dir fühl ich mich zu Haus.

Ich spüre die Geborgenheit,
viel zu schnell vergeht die Zeit,
nur für eine Sekunde steht sie still,
weil ich es so will.

Liebe liegt in der Luft,
wie ein leichter Rosenduft,
dein Kuss ist wie ein Windhauch nu,
von Schmerzen keine Spur.


Und dennoch hab ich dich verloren,
du wirst als Engel neu geboren,
du bleibst in meinem Herzen,
dein Tod ist schwer zu verschmerzen.

Du bist nun ein leuchtender Stern,
bist mir so nah und doch so fern,
du erhellst meine Dunkelheit,
du gehst mit mir durch alle Zeit.

Wenn am Firmament die Sterne steht,
kann ich darin dein Antlitz sehn,
meine Wege erleuchtest du mir,
gibst mir zu verstehen, ich bin bei dir!

Lieb geht über den Tod hinaus,
ich denk an dich tagein tagaus,
ich spüre deine helfende Hand,
die ich früher immer fand.

Dein zarter Blumenduft,
liegt noch immer in der Luft,
alles zeigt mir du bist hier,
an meiner Seite, bei mir!
Mein kleiner Engel, mein kleiner Stern,
bist mir so nah und doch so fern,
der Tod hat dich mir genommen,
doch du bist zurück gekommen.

Dort oben am Firmament,
ein kleines Lichtlein brennt,
es ist ein kleiner Stern,
zum Greifen nah und doch so fern.

Und sehe ich die Sterne an,
so weiß ich, dass mir nichts geschehen kann,
denn auch du bist nun ein kleiner Stern,
mir so nah und doch so fern.

Geleitest mich auf meinen Wegen,
und schenkst mir deinen Segen,
wirst immer bei mir sein,
du lässt mich nie allein!

© Laura-Jane Simon
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