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Gedichte über Sport - Seite 18


WM 2026 Spieltag 1 Tag 4

Deutschland – Curacao 7 : 1 (3 : 1)
Endergebnis? Brasilianisch.
Als sie an ein Wunder glaubten,
wurde Goliath nicht panisch,
Neuers Vordermänner schraubten
das Ergebnis weit nach oben.
Curacaos Außenseiter
darf man letztlich trotzdem loben
und die Fans sind weiter heiter.
Gute Nachricht: keine Karten
und auch niemand angeschlagen.
Abgehakt. Denn schließlich warten
„Bretter“ in den nächsten Tagen.


Elfenbeinküste – Ecuador 1 : 0 (0 : 0)
Ein Mal Pfosten, zwei Mal Latte,
die „El Tri“ mit lauter Klage,
dass man hier kein Schussglück hatte.
Danach kippt im Spiel die Waage,
Die geweckten Elefanten
drängten Ecuador zurück,
das sie schließlich übermannten,
dank Diallos Schuss ins Glück.
Jubelsturm in Richtung Bande!
Nun: Duell der Auftaktsieger,
auch mit Monsieur Diomande,
Leipzigs jungen Überflieger.


Niederlande – Japan 2 : 2 (0 : 0)
Gutes Spiel, auch der Japaner,
Holland riecht ihn schon, den Dreier.
Taugt Van Dijk als Partyplaner?
Dann entfällt die Jubelfeier.
Später Schock. Kamada köpft
zum Zwei Zwei. Ganz aus Versehen,
war am Ende zu erschöpft,
doch es half, im Weg zu stehen.
Doppelt Führung Niederlande,
aber Japan lässt nicht locker,
reißt, dank jener Haarschopfbande
ihren Trainer fast vom Hocker.


Schweden – Tunesien 5 : 1 (2 : 1)
In der Quali top gemauert,
nun bekamen sie fünf Kisten.
Hat dann doch nur kurz gedauert,
bis sie weiße Fahnen hissten.
Weil Karthagos Löwen patzen,
mehrfach, helfen sie den Schweden,
ließen selbst den Siegtraum platzen.
Potters Sturm macht von sich reden,
Herr Ayari im Speziellen,
jener mit des Gegners Wurzeln.
Die blau-gelben Quoten schnellen
Plötzlich hoch, die roten purzeln.
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WM 2026 Spieltag 1 Tag 3

Schweiz – Katar 1 : 1 (1 : 0)

Was für eine KATARstrophe:
spät das Rund in schweizer Maschen.
So kann man, das ist das Doofe,
keinen Auftaktsieg erhaschen.
Chancenwucher, dann Elfmeter.
Cool verwandelt durch Embolo.
Held gesucht. Im Kasten steht er!
Abunada denkt sich: Y-O-L-O,
lässt den Ball nicht mehr passieren.
Erster Punkt fürs Heimatland.
Und die Schweiz? Statt zu marschieren
läuft man gegen eine Wand.


Brasilien – Marokko 1 : 1 (1 : 1)

Herr Saibari lupft das Ding rein,
von Brahim perfekt kredenzt.
Vini sagt: das darf nicht wahr sein,
weshalb er zum Ausgleich schlenzt.
Danach rennen alle munter,
um sich noch den Sieg zu krallen,
auf dem Rasen rauf und runter,
doch ein Tor will nicht mehr fallen.
Da die Gegner, die nun kommen,
schwächer scheinen, geht das klar,
wird es ganz entspannt genommen.
Und bald spielt ja auch Neymar!


Australien – Türkei 2 : 0 (1 : 0)

Die Türkei drückt fast gewaltsam,
doch die Fans sind bald entsetzt:
Irankunda! Unaufhaltsam.
Rennt davon, drückt ab und netzt.
Mehrmals zeigt uns Ardan Güler
sein fantastisches Talent
und am Ball, wie viel Gefühl er
hat, doch Beach hält konsequent.
Jeder Angriffsstrom versandet,
Metcalfe macht den Deckel drauf.
Türkiye ist hart gelandet
und Down Under obenauf.


Haiti – Schottland 0 : 1 (0 : 1)

Scott McTominay! Sein Schuss
geht nur an den rechten Pfosten.
Sollte Abschlusspech zum Schluss
Schottland die zwei Punkte kosten?
Nein, denn dann knipst John McGinn,
Glücklich, will ich nicht verhehlen.
Fern, in Glasgow, rinnt der Gin
und das Guinness durch die Kehlen.
Und Haiti? Hält dagegen,
lässt sich fast nicht unterkriegen,
jedoch trifft nicht. Heißt, deswegen:
hier genügt ein Tor zum Siegen.
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