WM 2026 Spieltag 1 Tag 3

Ein Gedicht von Andreas Herkert-Rademacher
Schweiz – Katar 1 : 1 (1 : 0)

Was für eine KATARstrophe:
spät das Rund in schweizer Maschen.
So kann man, das ist das Doofe,
keinen Auftaktsieg erhaschen.
Chancenwucher, dann Elfmeter.
Cool verwandelt durch Embolo.
Held gesucht. Im Kasten steht er!
Abunada denkt sich: Y-O-L-O,
lässt den Ball nicht mehr passieren.
Erster Punkt fürs Heimatland.
Und die Schweiz? Statt zu marschieren
läuft man gegen eine Wand.


Brasilien – Marokko 1 : 1 (1 : 1)

Herr Saibari lupft das Ding rein,
von Brahim perfekt kredenzt.
Vini sagt: das darf nicht wahr sein,
weshalb er zum Ausgleich schlenzt.
Danach rennen alle munter,
um sich noch den Sieg zu krallen,
auf dem Rasen rauf und runter,
doch ein Tor will nicht mehr fallen.
Da die Gegner, die nun kommen,
schwächer scheinen, geht das klar,
wird es ganz entspannt genommen.
Und bald spielt ja auch Neymar!


Australien – Türkei 2 : 0 (1 : 0)

Die Türkei drückt fast gewaltsam,
doch die Fans sind bald entsetzt:
Irankunda! Unaufhaltsam.
Rennt davon, drückt ab und netzt.
Mehrmals zeigt uns Ardan Güler
sein fantastisches Talent
und am Ball, wie viel Gefühl er
hat, doch Beach hält konsequent.
Jeder Angriffsstrom versandet,
Metcalfe macht den Deckel drauf.
Türkiye ist hart gelandet
und Down Under obenauf.


Haiti – Schottland 0 : 1 (0 : 1)

Scott McTominay! Sein Schuss
geht nur an den rechten Pfosten.
Sollte Abschlusspech zum Schluss
Schottland die zwei Punkte kosten?
Nein, denn dann knipst John McGinn,
Glücklich, will ich nicht verhehlen.
Fern, in Glasgow, rinnt der Gin
und das Guinness durch die Kehlen.
Und Haiti? Hält dagegen,
lässt sich fast nicht unterkriegen,
jedoch trifft nicht. Heißt, deswegen:
hier genügt ein Tor zum Sieg.

Informationen zum Gedicht: WM 2026 Spieltag 1 Tag 3

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14.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Andreas Herkert-Rademacher) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.