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Gedichte über Liebe - Seite 1446


Ich stehe zu Dir!!!

Ein fremdes Haus für uns allein,
das Glück konnte kaum größer sein.
Einen ganzen Abend waren wir völlig ungestört,
wir wollten beide, dass er nie aufhört.
Wir haben geküsst, gekuschelt und uns geliebt,
als ob es keinen nächsten Morgen gibt.
So zärtlich haben wir uns berührt,
unbeschreiblich schöne Gefühle gespürt.
Gegenseitig haben wir uns erregt,
immer wieder habe ich mich in dir bewegt.
Ekstase, Feuer und Leidenschaft,
wir schenkten uns gegenseitig neue Kraft.
Der schönste Abend in unserem Leben,
ist er bis dato für uns gewesen!!
Doch irgendwann kamen die Zweifel zurück,
und störten unser großes Glück.
Mein Kopf sagte, es geht nicht gut,
die schwierigen Umstände, es verließ mich der Mut.
Das Grübeln und das schlechte Gewissen,
hat mich dann innerlich fast zerrissen.
Nur einen scheinbaren Ausweg glaubte ich zu sehen,
unsere großartige Liebe sollte zu Ende gehen.
Das allerschlimmste war nun doch wieder geschehen,
kurzzeitig konnte ich nicht mehr zu dir stehen.
Ein riesiger Fehler, der dir so weh tut,
und doch verlierst du nicht ganz den Mut.
Tiefe Spuren hinterlässt mein Verhalten,
deine Gefühle für mich sind nun gespalten.
Du suchst Zuspruch bei einem anderen Mann,
was ich auch etwas verstehen kann.
Die letzten Tage waren so verdammt schwer,
die Sehnsucht nach dir stieg immer mehr.
Jede Minute habe ich an dich gedacht,
immer wieder mein Handy aufgemacht,
in der Hoffnung auf eine Nachricht von dir,
Kontakt wie früher wünsche ich mir!!
Ganz tief verankert ist nun in meinem Bewusstsein:
Ich kann und will nicht ohne DICH sein!!!
Zweifeln und grübeln wird unterlassen,
gemeinsam werden wir es schaffen,
uns Kraft und Halt zu geben,
ich freue mich riesig auf unser gemeinsames Leben.
Maus, ich weiß du hast es nicht einfach mit mir,
für deine große Geduld danke ich Dir!!
Ich habe begriffen, dass ich mich dauerhaft ändern muss,
mit dem Zweifeln ist jetzt endgültig Schluss!!
Ich möchte mit dir durchs Leben gehen,
und auch immer zu dir stehen!!!!!
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Der Maler und die fremde Frau..

Der Maler und die fremde Frau..

Kalle wie sieht es aus?" Marcel nahte einer Kampfmaschiene. Ja, einer richtigen Kampfmaschiene. Kalle..?" Ja, ich glaub ich bin platt, lange mach ich nicht mehr. Wie?" Wie, lange machst du nicht mehr?" Marcels Tonfall ging repide bergab. Wie du bist platt?" Platt?" Bei dir remmelt wohl der Sender!" Platt, tttth platt.. Na, du machst mir ja Spass. Kalles Blick ähnelte einer Dampfwalze, so derbst sauer sah er obendrein. Ja Jung, ich kann halt net mi. Um 20 Uhr kommt Fussball, den Anstoss muss ich erleben. Marcels Blick sagte durchaus mal alles, wenn Blicke töten könnten.. Fussball?" Fussball hast du hier, unseren Auftrag dieses Hauses hier, es immerhin bis spätestens nächster eingehender Woche fertig gestellt sein muss. Ich weiss, ich weiss.. Bis nächste Woche ist es aber noch lang lang hin, da macht der Tag heute mal rein garnichts. Garnichts!" Kalle liess nicht locker, ganz typisch für ihn. Also?" Was also?" Marcel reagierte nicht gerade kulant, eher schon sehr abweisend seiner bitte gegenüber. Aber.. Aber wie immer, gab er schliesslich nach. Verzieh dich!" Verziehe dich.. Ok ok, bin schon weg. Und weg war Kalle, so schnell konnte Marcel nicht mal ansatzweise gucken, wie schnell Kalle letztenendes einmal verschwunden war. So ein Aff!" Marcel dachte laut. Bitte, wass?" Marcel erhörte eine zarte Stimme. Bitte, wass?" Butterzart war sie. Marcel fiehl vor lauter schreck rückwärts in seinen weissen Farbeimer. Aber in solch einem Karacho, dass die fremde Unbekannte gleich mit zu Boden fiehl. Oh!" Oh, dass tut mir echt leid, entglied es Marcels Mundwinkel. Leid?“ Es tut ihnen leid, leid?“ Ja leid, wass etwas barsch hinausragte. Marcels Blick glich einem barschem Flegel. Nun ja, wass soll ich denn nun sonst noch sagen?" Ich hab mich bei dir entschuldigt, muss reichen!" Bei dir?" Ja, siehst du hier mehrere?" Entflauste es aus Marcels vorlauten Mund. Wiebitte?" Bei ihnen piepst wohl!" Marcel er nach wie vor am Boden lag, mit seinem Po auf der Folie, sowie mit seinem rechten Arm im Farbeimer, entsauste ein schelmisches grinsen. Wieso piepst es bei mir?" Sie wollen doch hier gesitzt werden, nicht ich.. Ja klar möchte ich das, ich bin ja auch Maja von Relling!" Weisst du wie latte mir das ist!" Marcel scheinte wütend zu werden, sehr wütend. Nach wie vor mit einer Hand im Farbeimer. Aber gut, Maja also!" Maja wirkte extrem blass. Na nu, hat es ihnen, ihnen nun etwa mal die Sprache verschlagen?" Marcel wirkte stichelnd. Ja, richtig stichelnd. Was soll das, wass bildest du dir eigentlich ein, du Vollidiot?" Maja glich einer Kratzbuerste!" Du, na es geht doch!" Marcel grinste dreckig und hob seinen rechten Arm endlich aus dem Farbeimer. Hey!" Hey sie machen mich ganz dreckig.. Maja lag auf der Folie am Boden. Sie machen mich ganz dreckig.. Oh, sind wir jetzt wieder beim Sie?" Marcel grinste und wedelte mit seinem Arm extra umher, so das es genau in Majas Gesicht gelangte. So ein verdammter Vollidiot, echt!" Und in diesem Moment passierte es, Maja sackte zur Seite und ihre Augen waren urplötzlich zu. Zu. Hallo hallo Maja, hörst du mich?" Hallo.. Marcel rüttelte an ihr, an ihren Schultern.. Einfach immer weiter und weiter. Nichts. Garnichts tat sich. Nun ertappte sich Marcel im Selbstgespräch wieder, oh Mist, sie sah vorhin schon etwas blass aus. Ich Aff!" Oh man, hallo hallo.. Maja!" Maja, mach die Augen auf, sofort!" Marcel war der Verzweiflung nahe. Maja bitte.. Maja.. Maja musste spucken. Der ganze Speichel entrinn ihrem zur Seite gelassenen Mundwinkel. Sie hustete. Marcel schien äusserst besorgt um sie zu sein. Maja, alles gut?" Maja.. Maja.. Maja machte nun ihre Augen auf und sah Marcel urplötzlich ungewollt in seine. Marcel war wie starr über sie gebeugt. So starr, sodas nun auch automatisch sein Blick wie gefesselt an ihr kleben blieb. So kleben blieb, dass sich ihrer beider Augen beidseitig buchstäblich aneinander auszogen. Auszogen in einem elektrisierenden Bann, er dem purem Wahnsinn glich. Dem purem Wahnsinn!" Leise Stille umzingelte sie und liess ihre beider Zungen ineinander verschmelzen, bis zum wiederkehrenden Morgen.
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gez.: Mareike Rauh
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