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Gedichte über das Leben - Seite 630


Ich will hier raus!

Meine Psyche ist kaputt,
in meinen Gedanken nichts als Schutt.
Jeder Tag fällt mir schwer,
man sieht in meinem Blick, ich kann nicht mehr!
Tränen fließen tag aus, Tag ein,
soll es so für den Rest meines Lebens sein?
Kein Halt, kein Schutz, nichts gibt mir Kraft,
werdw immer nur ein Stück mehr fertig gemacht.
In meinen Augen ein stummer Schrei,
mein Herz, mein Kopf und mein Leben reißt entzwei.
Meine Träume sind mein Zufluchtsort,
sie spülen meine Sorgen für kurze zeit fort.
Doch frage ich mich immer wieder,
warum macht man mich ständig nieder?
Was habe ich euch allen getan,
warum tut man mir das an?
Ich bin immer nett und helfe wo ich kann,
doch ich selbst bin stets als letzte dran.
Keine Familie, mein Mann verstorben,
mein Sohn wurde mir genommen, ertrinke in Alltagssorgen.
In meiner Brust nichts als Schmerz,
zerrissen und zerstört wurde mein zu großes Herz.
Ich weiß nicht weiter, weiß nicht wozu,
mein einziger Lichtpunkt Crissy das bist du.
Du gibst mir täglich etwas Kraft und Wärme,
hilfst mir zurück wenn ich mich zu weit von mir selbst entferne.
Doch ganz ehrlich ich kann nicht mehr,
mit Freuden gäbe ich mein Leben her.
Ich bin immer für andere stark,
doch bringen gerade die mich auch irgendwann in den Sarg.
Ich wünsche mir doch wirklich nicht viel,
nur etwas Glück, liebe und ein Ziel.
Den so kann es einfach nicht weiter gehen,
ich möchte für mich eine Zukunft sehen.
In der ich nicht täglich leide und innerlich sterbe.
Sag mir gibt es für mich noch Hoffnung auf dieser Erde?
Ich bitte dich, Leben, schenk mir nur etwas Glück,
sonnst sonnst schaffe ich es bald echt nicht mehr zurück.
Bitte holt mich raus aus diesem Leben,
ich würde alles für einen Neuanfang geben.
Ich brauche nur etwas was mir die Kraft gibt weiter zu machen,
keine falschen Freunde oder teure Sachen.
Nein, ich möchte nur glücklich sein,
und bitte, bitte nie mehr allein!
Ich verspreche ich kämpfe weiter bis zum Ende
und hoff bis zum Schluss auf eine glückliche Wende...
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Die nichtwissenschaftliche Kurzform von Anfang und Ende

am Anfang war die Zeit
ewige Stille
dann kam die Liebe
die Liebe bedurfte keiner Erklärung
es entstanden die ersten Planeten
das Planetensystem
dann die Erde
viel später entstanden die ersten Zellen
daraus formte sich neues Leben
Pflanzen wuchsen
es folgte das Tier
danach Homo Sapiens ein Ableger der Menschenaffen
der erste Mensch
dieser Mensch versucht von Anbeginn alles zu erforschen
das Tier entwickelte eine große Artenvielfalt und folgte seinen Instinkten
der Mensch vermehrte sich ebenfalls und entwickelte sich
mit dem Aufstieg seiner Entwicklungsgeschichte
verlor er allerdings zunehmend den Überblick
fühlte sich oft einsam
die Einsamkeit machte den Mensch erfinderisch
so erfand sich der Mensch neu
er schaffte künstliche Welten und Menschen
dafür zerstörte er seine Umwelt und beutete sie aus
er benutzte Menschen und tötete sie ebenfalls
Ökosysteme und wichtige Lebensräume wurden geplündert
Ernährung und Wasserkrisen entstanden
Klimawandel und Luftverschmutzung folgten
als aber dann die Tierarten anfingen auszusterben
wurde dies dem Menschen sehr bewusst
immer mehr Leben verschwand auf der Erde
auch die Liebe entfernte sich dem Menschenherz
zwischen den Menschen gab es nur noch Streit
unberechenbare Turbulenzen und Naturkatastrophen
Kriege überall

plötzlich kam unerwartet das Ende
eine nie dagewesene Stille folgte

für immer


© Marcel Strömer
(Magdeburg, 14.11.2014)


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