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Gedichte über das Leben - Seite 1633


Der Rückkehr

Du warst auf eine lange Reise
Zum Selbsterkenntnis, das war das Ziel
Du hast so viel gelernt und nun bist du weise
Zurück zu kehren, zum Selbst, wo uns dein Dasein so sehr fiehl

Durch Tat, Gedanke und Gefühl
Durch Leid und Glück, durch Schmerz und Lachen
Durch Licht und Dunkel, durch warm und kühl
Richtig und falsch, müsstest du machen

Du warst das Licht, du verbargst auch Schatten
Verloren und gefunden unendlich hast du dich
Wieso dies wir gemeinsam auf deinem Weg so legten
Vergasst du oft im Zweifel, in Glaube erinnertest's du schiesslich

Durch Zeit und Raum, durch Fleich und Blut
Es flossen die Erfahrungen
Mit eisiger Klinge und mit Feuers Glut
In dir dunkle Muster prägten

Es lasten schwer auf deine Schultern
Im Licht des Eins nun jetzt zu sehen
Schatten der Vergangenheit, in Formen und Mustern
Sie warten, in violetter Flamme brennend, in Liebe sich aufzulösen

Schreite voran, im jetzt, im Sein
In stiller Umarmung, umhüllt in Rosenduft
Die Kraft um loszulassen, ein Schatz im golden' Schrein
Liegt in deinem Herzen, von Liebe erfüllt

Es ist ein Abschied, von alten Gefährten
Sie halfen dir, dich selbst zu erkennen
Du gibst jetzt was zurück, du bist deren Erlöser
Und dankbar für alles, was sie dich lehrten

Treppe für Treppe, Schritt für Schritt
Du näherst dich deinem Zuhause
Du steigst hinauf, wir helfen mit
"Wir sind da für dich!", flüstern wir dir leise

Die schönste Musikklänge ertönen werden
Die schönsten Farben in Licht erhellen
So freuen wir uns, dich zu empfangen, dich zu umarmen
Und wieder mit dir Eins zu werden
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Der Fremde

Ich denke,
wenn ich Gott treffen würde.
Dann, würde ich Ihn einfach Fragen:
Warum bleibst Du so unverstanden?
Warum redet Niemand mit Dir?
Warum bist Du immer so allein?
Warum hast Du so viele Fragen?
Und, was willst Du wissen?
Denn, ich dachte immer Gott wüsste alles.
Und er wäre Vollkommen .
So, mit allem Denken dass es gibt.
Mit allem Leben das es gibt.
Mit aller Wahrheit, die es gibt.
Aber, Du bist nur Einsam.
Aber, Du bist voller Zweifel.
Aber, Du bist ohne Ziel.
Aber, vielleicht ist es so:
Jeder der über Dich nachdenkt,
liebt Dich eben gerade deswegen!

Ich denke,
wenn ich Gott treffen würde
Dann würde ich es einfach wissen wollen:
Warum bleibst Du ein Fremder?
Warum schweigst Du immer?
Warum erklärst Du nicht alles?
Warum hast Du keine Freunde?
Und worum geht es Dir?
Denn, ich dachte immer Gott sehe klar.
Und, er hätte alle Erkenntnis.
So, mit aller Kraft die es gibt.
Und, mit aller Liebe die es gibt.
Aber, Du bist ohne Glück.
Aber, Du bist ohne Ergebnis.
Aber, Du bist ohne Hilfe.
Aber vielleicht ist es so:
Jeder der über Dich nachdenkt,
liebt Dich eben gerade deswegen!

Sag mir:
Wenn der Tag kommt.
Wenn Du Dich zeigst
Wie, wird es dann sein.
Wird es das Wissen sein:
dass nur der Augenblick jetzt zählt.
dass nur unsere Träume bleiben!
dass alle Kunst nur überleben ist!
dass wir alle nur Kinder sind
dass wir das Leben nur spielen.
dass wir, hin und wieder, lächeln
Und, dass dies unser bestes ist.
Und, dass alles sonst Zeit ist.
Die nur auf Liebe wartet.
Um dann alles zu geben.
Und das es dann so ist:
Jeder der Dich sieht,
liebt Dich deswegen jede Sekunde!

Klaus Lutz
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