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Gedichte über Ich liebe Dich - Seite 12


JE T’ ADORE MON AMOUR

Meiner Liebe Zeilen schreibe ich Dir – auf dem Pergament,
Weil Du mir wie die Sonne bist – auf dem blauen
Und wie der Mond – auf dem schwarzen Firmament.
Immer wenn ich Dich sehe, spüre und berühre,
Glüht der Spiegel Deiner Seele, als sei er eines Feuers Brand.
Ich bin Dir wie Schwester, Mutter und Braut –
Eine unverkennbare Ergänzung und ein Teil Deines Wesens,
Denn meine Psyche besitzt ein wandelbares Gewand.
Du bist der jene, um den sich dreht meine Welt.
Du bist mein Schützling, mein Bräutigam,
Mein Ritter, mein König, mein Held,
Der durch Wälder, Dörfer und Städte wandert,
Zu einem anderen mir nicht bekannten Ort, innerhalb unserer Welt.
Und Du bist der Mann, von dem mein Gedicht handelt.

Schenk mir Dein Leib, Dein Herz,
Deine Nähe, Deine Liebe, Dein Wort;
Für ewig und immer – der Hoffnung Schimmer,
Dass Du mich nicht lässt einsam werden;
Dass wir Hand in Hand durchs Leben gehen,
Und auf die gleiche Art sterben.

Dir gehöre ich mit meinem Körper und meiner Seele,
Verlange nach mir, sei fordernd, sei possessiv,
Weil ich Dich begehre sinnlich und obsessiv.
Zerbrich daher mein Herz nicht in Scherben,
Weder Raum noch Zeit, kann meine unsterbliche Liebe zu Dir
Vermindern, abkühlen oder verderben.
Drum möchte ich jeden Tag und immer aufs Neue,
Um die Gunst Deiner Liebe werben.

Wie ein Planet bin ich,
Der um Dich kreist und Dich begehrt,
Und den Himmel am grauen Morgen
Um Deine Liebe anfleht.
Meine Gefühle zu Dir, Die ich in meinem Herzen trage,
Über die ich kaum zu sprechen wage,
Sind unzerstörbar solange Du sie nicht verschmähst
Und mich nicht für ewig und immer einsam lässt.
Erscheine wieder auf meinem Horizont.
Strebe in meiner Richtung,
Aus der Ferne in meine Nähe,
Bis ich Deine Gestalt klar und deutlich erspähe.
Denn es ist die Liebe
Um die es sich zu kämpfen lohnt,
Erscheine wieder auf meinem Horizont.


© Agnes von Angelis


Übersetzung des Gedicht - Titels in andere Sprachen:
„Je T’adore mon Amour“ (fr.);
„Ich bete Dich an mein Liebster (de.);
Uwielbiam Cię kochanie (pl.);
I adore you my love (eng.);
Я обожаю тебя моя любовь (russ.)

Info: Das Gedicht wurde von mir vor ca. vierundzwanzig Jahren verfasst.
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Als ich dich das erste Mal sah...

Ein Kompliment möchte ich dir schenken,
ich muss es tun - kann an sonst nichts denken,
irgendetwas an dir ist zauberhaft,
verleiht dir Anmut und Ausstrahlungskraft.

Es wird wohl dein charmantes Lächeln sein,
es haut mich um - steht dir ungemein,
auch deine galante Verhaltensweise,
ist so präsent, jedoch zart und leise.

Mit deiner Anmut öffnest du Herzen,
dein "Korb" beriete mir Seelenschmerzen,
doch dir mein Schwärmen nicht Preis zu geben,
würd' ich bereuen, mein ganzes Leben.

Man kann sich deinem Zauber entziehen,
allein durch schnelles Wegschauen, fliehen,
doch blickt man etwas zu lange - Ohnmacht!
Im Herzen werden Sehnsüchte entfacht.

Ich muß dir nun unbedingt gestehen,
ich hab' dich zu lange angesehen,
so bin ich deinem Zauber verfallen,
mein Herz schlägt ängstlich in des Sehnsuchts Krallen.

Wirst du mir erlauben mich zu wagen,
dich nach einem schönen Date zu fragen,
ein Abendessen könnte es ja sein,
erstes Kennenlernen bei Kerzenschein?!

Ich möchte mich mit dir nicht nur schmücken,
ich möchte mit dir morgens frühstücken,
möchte mit dir mein Leben verbringen,
erst mit Ehe-, dann mit Augenringen.

Doch wie sprech' ich dich an, mir fehlt der Mut,
wie mache ich es bloß richtig und gut?
Auf dem Eis bist du am Schlittschuhlaufen,
ich war zuvor Kräuterzucker kaufen.

Ich drehe um dich so meine Runden
und habe noch nicht den Mut gefunden,
dir meine Gefühle zu gestehen,
dann muss ich dich plötzlich fallen sehen.

Schnell möchte ich dir zu Hilfe eilen,
muss aber feststellen dass, zuweilen,
ein anderer dich auf die Beine stellt,
dem dein Zauber wohl auch sehr gut gefällt.

So redet ihr an der Eisbahnbande,
ich bin in der Mitte, ihr am Rande
und ich denke mir JETZT ODER NIEMALS
und schenk' dir Ricola für deinen Hals.

Mein Herz zerspringt vor Glück - kaum zu glauben,
du siehst mich an mit strahlenden Augen,
ich spüre es, auch du findest mich süß,
heute gibt's das Wort noch nicht - aber Çüş! (*)

Nach zwölf Jahren werden wir heiraten,
leben in einem Haus mit 'nem Garten,
nach weiteren zweiundzwanzig Jahren
und zweihundertzwanzig grauen Haaren,

haben wir zwei erwachsene Söhne,
wie soll's anders sein, besonders schöne
und wir haben auch immer noch uns zwei
und es ist auch noch lange nicht vorbei...

Bin noch verliebt über beide Ohren,
du hast an Zauberkraft nichts verloren,
du bist meine Zauberfee gewesen,
reitest auch heut' keinen Hexenbesen.
;o)

***

(*) Çüş - Jugendwort/Slang

„Çüş“ stammt aus der türkischen Sprache.
Es wird wie „tschüsch“ ausgesprochen.
Verbreitet hat es sich vor allem durch das Feature von Fler und Muhabbet „Çüş Junge“ – und wurde zum Slang.
Deutsche Synonyme sind „krass“, „heftig“, „boah“.



Thomas
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ÄNIGMATISCHER GEDANKE DER LUCREZIA BORGIA

Liebster, du bist mir wie die Sonne
Auf dem blauen Firmament.
Immer wenn ich dich spür', wenn ich dich berühr',
Glühen meine Augen, wie des Feuers Licht,
Und ich weiß: du bist der jene,
Um den sich meine Welt dreht,
Du bist der Mensch, der mir ein Zuhause gewährt
Ohne dich ist mein Dasein wie erstarrt
Und die Stunden und Tage der Auszeit sind viel zu hart.
Ohne dich bleibt meine Zeit stehen,
Der Wind fängt an, hinter dem Fenster zu wehen.
Ohne die Harmonie, welche du mir zu verleihen vermagst,
Wird nicht viel in meinem Leben geschehen,
Mir ist klar, dass du mich ebenfalls sehr magst,
Weil ich dieses spürte, als du bei mir lagst.

Ich bin wie die Erde,
Die um dich kreist und dich begehrt.
Meine Gefühle zu dir,
Die ich hege und trage in meinem Herzen,
Brennen für dich,
Wie Tausende von entzündeten Kerzen.
Willst du die Farben meiner Emotionen pflücken,
Wie man Blumen pflückt auf der Weide?
Komm, lass uns Blumen sammeln
Und daraus einen Kranz wickeln!
So taten es auch die Heiden.

Doch du bist im Jetzt der Gegenwart weder bei mir,
Noch bei der Nachbarschaft neben mir.
Nirgends find' ich eine Widmung von dir,
Nirgends find' ich ein Symbol deiner Liebe zu mir.
Du bist nicht real in meiner Gegenwart,
Nirgends spür' ich deine Anwesenheit.
Real ist der mit meinen Monologen gefüllter Raum,
Real ist der mit Bernsteinen geschmückter,
Symbolischer Glücksbaum.
Du bist wie ein unsichtbarer Geist,
Mit dem ich lange Monologe führe,
Jemand, den ich weder sehe, noch berühre, noch spüre.
Du bist wie ein Prinz der unsichtbaren Dimension,
Von dem ich hatte eine illusionäre Vision.

Ich vermiss' Dich, ich brauch' Dich!
Es gibt niemanden, der kommt und mich nimmt an der Hand,
Und wenn ich Selbstgespräche führe,
Ist das so, als rede ich mit einer Wand.
Von dir schwärme ich, Du mein „viel geliebter Prinz“,
Weil ich weiß, dein Horizont ist weit.
Daher komm in meine Richtung
Und träte jetzt zu mir, aus dem Spiegel der Zeit.
Lass mich nicht alleine,
Denn, dieses täte mir bloß in der Seele leid.

Komm bitte zu mir am Tage,
Um Blumen auf der Weide zu pflücken;
Komm zu mir bei Nacht,
Sei für mich da im Lichtschein der Kerzen…
Um meine seelischen Schmerzen,
Durch die Kraft deiner Liebe zu mir,
Zu lindern und auszumerzen...
Liebster, du bist mir wie die Sonne
Auf dem blauen Firmament.
Ich bin wie die Erde,
Die um dich kreist und dich begehrt,
Und ich weiß,
Wir haben uns gegenseitig verehrt,
In einer Zeitperiode, die aus Liebe besteht.

Mit melancholischem Zartgefühl,
Welches ist weder distanziert noch kühl,
Erschuf ich über dich änigmatische Illusionen.
Unsere Zeit ist inzwischen zerronnen,
Doch die Erinnerung an dich ist wieder gewonnen.
Wir haben uns gegenseitig verehrt,
In einer Zeitperiode, die aus Liebe besteht.


© Agnes von Angelis


Info: Das Gedicht wurde vor ca. 23 Jahren geschrieben und im Jahr 2025 neu bearbeitet.
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