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Gedichte über Ich liebe Dich - Seite 10




ÄNIGMATISCHER GEDANKE DER LUCREZIA BORGIA

Liebster, du bist mir wie die Sonne
Auf dem blauen Firmament.
Immer wenn ich dich spür', wenn ich dich berühr',
Glühen meine Augen, wie des Feuers Licht,
Und ich weiß: du bist der jene,
Um den sich meine Welt dreht,
Du bist der Mensch, der mir ein Zuhause gewährt
Ohne dich ist mein Dasein wie erstarrt
Und die Stunden und Tage der Auszeit sind viel zu hart.
Ohne dich bleibt meine Zeit stehen,
Der Wind fängt an, hinter dem Fenster zu wehen.
Ohne die Harmonie, welche du mir zu verleihen vermagst,
Wird nicht viel in meinem Leben geschehen,
Mir ist klar, dass du mich ebenfalls sehr magst,
Weil ich dieses spürte, als du bei mir lagst.

Ich bin wie die Erde,
Die um dich kreist und dich begehrt.
Meine Gefühle zu dir,
Die ich hege und trage in meinem Herzen,
Brennen für dich,
Wie Tausende von entzündeten Kerzen.
Willst du die Farben meiner Emotionen pflücken,
Wie man Blumen pflückt auf der Weide?
Komm, lass uns Blumen sammeln
Und daraus einen Kranz wickeln!
So taten es auch die Heiden.

Doch du bist im Jetzt der Gegenwart weder bei mir,
Noch bei der Nachbarschaft neben mir.
Nirgends find' ich eine Widmung von dir,
Nirgends find' ich ein Symbol deiner Liebe zu mir.
Du bist nicht real in meiner Gegenwart,
Nirgends spür' ich deine Anwesenheit.
Real ist der mit meinen Monologen gefüllter Raum,
Real ist der mit Bernsteinen geschmückter,
Symbolischer Glücksbaum.
Du bist wie ein unsichtbarer Geist,
Mit dem ich lange Monologe führe,
Jemand, den ich weder sehe, noch berühre, noch spüre.
Du bist wie ein Prinz der unsichtbaren Dimension,
Von dem ich hatte eine illusionäre Vision.

Ich vermiss' Dich, ich brauch' Dich!
Es gibt niemanden, der kommt und mich nimmt an der Hand,
Und wenn ich Selbstgespräche führe,
Ist das so, als rede ich mit einer Wand.
Von dir schwärme ich, Du mein „viel geliebter Prinz“,
Weil ich weiß, dein Horizont ist weit.
Daher komm in meine Richtung
Und träte jetzt zu mir, aus dem Spiegel der Zeit.
Lass mich nicht alleine,
Denn, dieses täte mir bloß in der Seele leid.

Komm bitte zu mir am Tage,
Um Blumen auf der Weide zu pflücken;
Komm zu mir bei Nacht,
Sei für mich da im Lichtschein der Kerzen…
Um meine seelischen Schmerzen,
Durch die Kraft deiner Liebe zu mir,
Zu lindern und auszumerzen...
Liebster, du bist mir wie die Sonne
Auf dem blauen Firmament.
Ich bin wie die Erde,
Die um dich kreist und dich begehrt,
Und ich weiß,
Wir haben uns gegenseitig verehrt,
In einer Zeitperiode, die aus Liebe besteht.

Mit melancholischem Zartgefühl,
Welches ist weder distanziert noch kühl,
Erschuf ich über dich änigmatische Illusionen.
Unsere Zeit ist inzwischen zerronnen,
Doch die Erinnerung an dich ist wieder gewonnen.
Wir haben uns gegenseitig verehrt,
In einer Zeitperiode, die aus Liebe besteht.


© Agnes von Angelis


Info: Das Gedicht wurde vor ca. 23 Jahren geschrieben und im Jahr 2025 neu bearbeitet.
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Naturerotik

Glitzernd der Abendtau auf dem grünen Gras,
deine schönen Haare vom Seebad noch nass,
die Sonne glänzt in deinen funkelnden Augen,
gern möcht' ich die Wassertropfen dir absaugen.

Niemand der uns beide hier sieht,
ein paar Vögel pfeiffen ihr Lied,
im Gras zirpen vereinzelt Grillen,
lass uns endlich unser Verlangen stillen!

Warmer Wind umhaucht uns zart,
Gefühle lüstern im Einklang gepaart,
unweit plätschert leise ein Bach,
unsere nackten Körper liegen brach...

Abendnebel steigt langsam auf vom See,
mit Küssen ich deinen Körper verseh',
wie eine Sinnflut überfalle ich dich,
mit deinem Aufstöhnen erregst du mich!

Im heller schillernden Mondenschein,
geben wir uns unserer Leidenschaft hin,
so aufregend kann ein Frühlingsabend sein,
wir nur noch uns beide jetzt im Sinn...

Meine Zunge mit deinen Brüsten sich vergnügt,
deine harten Knospen abwechselnd betrügt!
heißer Atem mit Zungenküssen ausgetauscht,
ungebremst von unserer Erregung berauscht...

Gegenseitig wir uns überall liebkosen,
alle erogene Zonen gierig stimuliert,
stürmische Lustwellen uns umtosen,
überall es in und auf uns vibriert...

Unsere Leiber längst zusammen in sich winden,
zielgenau den Weg ineinander schnell finden!
Verschmelzen gleitend zu einem Lustgebilde,
führen nur Natürliches nun im Schilde...

Nur von Verlangen noch angetrieben,
unsere Körper sich wie wild verbiegen...
soviel Hochgenuss endlich erleben,
gemeinsam innerlich wir gleich erbeben!

Zusammen wir explodieren und entzücken,
orgastisch sich gleichzeitig zu beglücken,
anzukommen im Reich der Sinne,
diese herrliche Zeit doch nie verrinne...

Manche Stunde wir so längst verbracht,
glückselig verschlafen wir die Restnacht...
irgendwann der Morgen dämmert indessen,
doch diese Nacht werden wir nie vergessen.

© meteor 2025
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