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Gedichte zu Fronleichnam

Eine große Auswahl an schönen Gedichten für das Fest: Fronleichnam.
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Fronleichnam ist ausschließlich ein Fest der katholischen Kirche. Es beschert allerdings mitten in den Frühsommer hinein vielen Menschen einen Feiertag. Was da eigentlich gefeiert wird, ist selbst vielen Katholiken inzwischen nicht mehr bekannt. Bei Fronleichnam geht es darum, dass Gott in seiner Gestalt im geweihten Brot, also der konsekrierten Hostie, die Ehre erwiesen wird. Im Rahmen feierlicher Prozessionen wird das heilige Brot durch die ganze Gemeinde getragen. Das soll symbolisch wie eine Art Weihe all jener Stätten sein, an der die Hostie in einem besonderen Schaugefäß, der sogenannten Monstranz, vorbeigetragen wird. Noch heute ist es üblich, dass die Fronleichnamsmesse im Freien gefeiert wird und viele Gemeindemitglieder anschließend an der Prozession teilnehmen. Dabei tragen besondere Würdenträger – inzwischen Männer und Frauen – einen meist reich bestickten Baldachin, den sogenannten Himmel, der sich über dem Priester und der von ihm gehaltenen Monstranz ausspannt. Am Wegesrand war und ist es üblich, dass Privatpersonen zu Ehren der vorbeigetragenen Monstranz bzw. des heiligen Brotes darin sogenannte Altäre bauen: Heiligenbilder und Blumen werden auf reich geschmückten Tischen an den Zugweg der Prozession gestellt. Meist begleiten Musikkapellen diese Prozession und es werden Lieder gesungen, während sie Richtung Kirche schreitet.


Angesichts dieses reichen Brauchtums, das teilweise wie aus einer anderen Zeit erscheint, ergeben sich für Dichter viele Motive, die sie in ihren Werken beschreiben und auf Gedichte Oase veröffentlichen können.