Menschsein ist kein Fehler,
es ist nur eine Bestimmung.
Ein Gefühlslabyrinth wartet jeher
auf dem Weg zur Selbstfindung.
Hat man mal eine Ahnung von sich,
warten mit Zweifel bemalte Wände,
und hinter klarer Sicht im Licht
lauern Schatten und eiskalte Hände.
Freude und Leid sind eng verwoben,
spontaner dichter emotionaler Nebel
bedrängt einem plötzlich von oben,
im Echo verhallt Jubel wie Frevel.
Verschlungene Ranken versperren
den engen Korridor zur eigenen Mitte,
Angst will den Zugang verwehren,
die Begegnung mit sich bleibt eine Bitte.
Eine Armlänge nur zum Kontakt,
Euphorie steigert sich zum Fastinfarkt,
Freudentränen bilden ein Rinnsal,
Angst fällt ab ... es wird sentimental.
All meine vorgefertigten Fragen,
ich hör sie mich nicht mehr sagen,
Augenblick ohne Zeitverschwenden,
möge dieses Treffen niemals enden...