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Gedichte über Aufklärung / Erklärung - Seite 302




Gestohlene Zeit

Als Mutter war meine Zeit für meine Kinder reserviert.
Ich hab Sie so gut es eben ging durch's
Leben geführt.
Mit all meiner Liebe habe ich sie bewacht, beschützt und groß gezogen -
und ich hoffte sie mit all meiner Liebe,Geduld, Harmonie und Güte,
hätte ich sie zu guten Menschen erzogen.
Meine Kinder waren und sind mein Stolz und mein Lächeln,und wer gegen
Sie ging kriegte es mit mir zu tun.
Wer ihnen weh tat entfachte in mir den mütterlichen Taifun.
Ich lehrte den Kindern was gut ist und was nicht!
Ich glaubte fest daran,das nichts geschieht was das Band unserer Liebe zerbricht.
Verständnisvoll war ich, und konnte
schnell verzeihen.
Ich ahnte nicht,so wird es nicht für
immer sein!
Es geschieht von jetzt auf gleich -
wie einer jener Schicksalsschläge
die einen von hinten treffen,und
niederreißen.
Und die schmerzvoll ,wie kaltherzig
und respektlos plötzlich Kinder sind.
Man ist sich plötzlich fremd-
erkennt nicht mal sein eigenes Kind.
Kinder verlassen das elterliche Heim,
sie wollen Abstand,endlich erwachsen sein.
Der Platz in ihrem Leben wird enger für Dich, plötzlich drehen sie sich um,
entfernen sich.
Das Spiel haben wir schon öfter gespielt
und wie oft hab ich Sie trotzdem in den Arm genommen.
Sie legten es mir als Schwäche aus,
und darum sind wir nun an diesem
Endpunkt angekommen!
Der Bock ist fett,das Maß ist voll-
ich weiß nicht was ich tun soll.

Ich kenne nicht den Grund für ihr
Verhalten, bin verletzt und zornig auch
Alles woran ich glaubte ist weg-
Einfach so,wie Schall und Rauch!
Zuerst lag ich am Boden,mein Herz tat mir weh!
Doch ich stand wieder auf,mit
Ehre und Kraft.
Es ist Mutterliebe,der reinsten Art,
die auch Übermenschliches schafft.
Blut ist dicker als Wasser-
das dachte ich lange Zeit.
Doch irgendwann ist es genug!
Zum verzeihen und vergessen
ist man als Mutter nicht mehr bereit.
Dafür ist der Verlust zu groß,von der
gestohlenen Zeit.
Hin und her ist man gerissen,und
Unsicherheit nagt an mir.
Habe meinen Kopf zerbrochen -
Ich trage an dieser angespannten
Situation,nicht die Schuld dafür.
Trotzdem ist es gut wie es ist!
Weil mein Leben um einiges
ruhiger ist.
Nie hätte ich gedacht,wie vielen
Müttern so etwas geschieht,und wie traurig das alles ist.
Auch wenn eine Mutterälter wird,
heißt das nicht-
das Sie zum Spielball ihrer Kinder wird
Ein Klotz am Bein das sind wir nicht.
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Das Ende auf der Krim

Dieses Gedicht entstand in einem strategischen Dialog mit Peter Leitheim, einem ehemaligen US-Offizier,
Seine militärische Erfahrung und seine präzise Analyse der russischen Logistikketten fließen hier mit einer literarischen Stimmung zusammen
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Kein Diesel fließt, die Schienen brechen,
Die Brücken stürzen in die See.
Ein sturer Herrscher will´s nicht erkennen
Er spricht vom Siegen, wie schon seit je.
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Er lenkt vom fernen Prunkgebäude,
Soldaten die es nicht mehr gibt.
Russland steht finanziell schon in der Kreide,
Nur Menschenmaterial, man noch verschiebt
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Es brennt die Krim die lang besetzt,
Die Panzer stehen still, im Tank ist Leere.
Hier ist gesetzt, alles in den Sand gesetzt,
Ganz ohne Munition sind die Gewehre.
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Der Nachschub versank im Asow-Meer,
Kein Brot, kein Gruß aus der Ferne.
Zurück bleibt ein geschwächtes Heer,
Von Russland, kommt nun keine Hilfe mehr.
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Sie kamen einst als stolze Macht,
Mit Grausamkeit und harter Hand.
Bald ziehen sie in dunkler Nacht,
Als Freiwild durch ukrainisches Land.
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Der Hunger treibt sie in die Dörfer,
Dort wo einstmals durch Russland - Leid,
Dort wartet nur des Volkes Zorn,
Die Rache für die bittere Zeit.
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Kein Ausweg bleibt, die Falle schließt sich,
Die Krim und ihre Befreihung nah,
Der Stolz von gestern bricht, verschiebt sich,
Für die Armee kein Fluchtweg da.
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So endet bald die russische Armee,
Verraten von der eignen Pflicht.
Im Staub, der Front, im tiefen Weh,
Und ein Befehl den gibt es nicht mehr.
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