Zwischenzeit

Ein Gedicht von Katzenovia
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Noch liegt der Sommer warm auf manchen Wegen,
doch zeigt er eine leichte Müdigkeit,
die ihn schon bald von seinem Tun befreit,
er zieht nun früh der Dämmerung entgegen.

Man möchte seine letzten Tage pflegen,
spürt seinen Hauch wie eine Zwischenzeit,
und gibt ihm noch ein kleines Stück Geleit,
dann wird er sich behutsam niederlegen.

Nach eingebrachter Ernte Freudenfeste,
was übrig bleibt, wird Tieren hingelegt,
mit Dankesworten, weil's für alle reicht.

Und Oma strickt an einer neuen Weste,
die sie sich wärmend um die Schultern legt,
sobald der Nebel durch die Gassen schleicht.


01.09.2026 © rewey

Informationen zum Gedicht: Zwischenzeit

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02.09.2026
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