Zwischen Wäsche und Staub : ihr Geruch

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Mutter ist tot,
So ist es jetzt.

Es gibt Tage,
da liegt ihr Geruch im Raum,
einfach so,
ohne Anlass.

Nicht wie ein Zeichen,
eher wie etwas,
das noch da ist.

Ihr Aroma bleibt kurz,
zieht weiter.

Ich falte die Wäsche.
Der Staub senkt sich.

Der Tag geht weiter,
wie er es immer tut.
Ich bleibe ein Stück
zurück.

Informationen zum Gedicht: Zwischen Wäsche und Staub : ihr Geruch

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19.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Chandrika Wolkenstein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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