Zum Jahreswechsel

Ein Gedicht von Friedrich Graf
Das alte Jahr schleicht sich erschöpft von dannen.
Was bleibt sind Schrammen und Erinnerung;
was kommen wird lässt sich bereits erahnen:
Der Alterungsprozess bremst peu à peu den Schwung.


Du planst erneut, den Alltag zu verändern
willst ohne Jammern dich am Leben freu`n - - -
und weißt es schon, der Wunsch wird wieder kentern,
denn deine Schlussbilanz wird so wie vorher sein.


Versuche trotzdem Zweifel zu vermeiden,
zum resignieren gibt es keinen Grund;
Zufriedenheit soll dich als Freund begleiten,
besiege willensstark den inneren Schweinehund!


Lass dich vom Pessimismus nicht verbiegen,
zwing dich, das Glücksrad froh zu dreh`n;
mit Zuversicht lässt alles Dunkle sich besiegen,
und somit kannst du neue Sonnentage seh`n!


(© Friedrich Graf)

Informationen zum Gedicht: Zum Jahreswechsel

12.12.2013
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