Zufallsbegegnung
Da kamst du daher,
warst mir im Blick, augennah.
Blickstarre und Verzückung,
eine romantische Version des Verlorenseins.
Wir blickten aus dem Fenster,
ein warmer Wind berührte uns,
es roch nach Leben, wir hörten den Lärm der Welt
und spürten das Herz, das mit seinen Fäusten
gegen die Brustwand hämmerte,
an den Rippen rüttelte.
Wo war ich, wo bin ich zu Hause?
Es ist das Licht, das uns wissen lässt wo wir stehen, die löchrige Erinnerung, wo wir standen.
Es gibt soviele Worte -
wohin gehen sie, wenn ich schlafe?
Das Gedicht, wortlos im Traum begonnen, befreit von der Stringenz der Logik und der des Absurden.
Ich verstehe so vieles nicht – den Tod und die Worte darüber,
das Lachen und das Schweigen.
Ich versteh dich nicht und mich.
Ich stehe, verborgen, ich höre den gedämpften Lärm des Alltags, ich sehe das Morgen
nicht.
Hinter den Worten sehe ich manchmal das aufgetürmte Nichts.
Und ich sehe dich und
bin dabei nackt und hilflos im Schauen, verloren in mir.
Drug
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