Wie immer

Ein Gedicht von Wilfried Kuhse
wenn der Morgen am Horizont rot,
der letzte Traum nicht mehr droht,
ein schriller Ton im Raume erklingt,
der Wecker die Nachrichten bringt,
Gestern eigentlich wie immer war,
Sonne schien und der Himmel klar,
Tage wie dieser erscheinen gleich,
so auch das Ei gekocht ganz weich,
Blicke aus dem Fenster geschehen,
die Bäume noch immer da stehen,
Stimmen der Straße werden laut,
die Händler ihre Stände aufgebaut,
unweit hört man das Hundegebell,
Uhren laufen schon jetzt zu schnell,
ein Plan für den Tag ist entstanden,
Füße den Weg in Schuhe fanden,
das Tor ins Licht führt in das Leben,
Stunden jetzt Zeit für Zukunft geben,
Menschen hasten zu ihren Zielen,
Kinder dazwischen wollen spielen,
die Stadt wird langsam richtig voll,
aber Einige finden es nicht so toll,
Vielfalt und Farbe hat seinen Platz,
alle Worte passen in keinem Satz,
das Gedränge bringt Alle sehr nah,
manches Gesicht sich erstmals sah,
erstaunter Blick mit lächeln endet,
das Glück neue Bilder verwendet,
einige Herzen fühlen sich noch frei,
Wunsch nach Liebe immer dabei,
ein kleiner Schritt einfach gewagt,
vielleicht auch das Richtige gesagt,
oder gleich für Abenteuer bereit,
beim nächsten Erwachen zu zweit,
vielleicht geht es ja alleine weiter,
mit dem Wetter trocken und heiter..

Informationen zum Gedicht: Wie immer

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06.02.2026
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