Wenn wir Alle nackt und blind wären

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Da muss man sich dann schon fragen,
wie würde sich unser Leben gestalten?
Eventuell könnten wir unser Dasein,
deutlich sinnvoller maßhalten.

Sich selbst geschaffene Sonnengötter,
die könnte kein Bürger mehr sehen.
Würde man sich mit ehrlichem Helfen,
dann deutlich besser verstehen?

Nackt und blind wäre eine große Zäsur,
wir könnten so Einiges besser begreifen?
Vermutlich hätte es eine gute Seite,
denn einem nackten Mann, könnte man
ja auch nicht in die Tasche greifen.

Irgendwie wäre das Ganze auch schön,
denn Niemand würde seine
gerafften Schätze täglich sehen.
Natürlich hätte es keinen Sinn mehr,
in vergoldete Prunkbauten zu gehen.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz
20. Mai 2026










mageba

Informationen zum Gedicht: Wenn wir Alle nackt und blind wären

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22.06.2026
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