Wenn die Seele im Schatten steht
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Wenn vor Angst die Seele weint
Und die Nacht kein Ende kennt.
Wenn die Hoffnung leise scheint
Und ein stilles Feuer brennt.
Wenn Gedanken stürmisch ziehen,
wie ein Wind durch dunkles Land.
Und die leisen Träume fliehen,
aus dem zitternden Verstand.
Doch im tiefsten Schattenraum,
wächst ein Licht, schwach und klein.
Und aus jedem schweren Traum,
kann ein neuer Morgen sein.
Und wenn langsam Angst vergeht,
wenn der Morgen still erwacht.
Spürt die Seele, die es versteht,
dass auch Dunkel, Licht entfacht.
© Claudia Behrndt
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