Wenn die Seele im Schatten steht
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Wenn tief die Seele vor Angst weint
Und keine Nacht ein Ende kennt.
Wenn leise Hoffnung schwach noch scheint
Und still ein inneres Feuer brennt.
Wenn Gedanken stürmisch weiter ziehen,
wie Wind der durch das dunkle Land.
Und leise Träume weit entfliehen,
aus einem zitternden Verstand.
Doch selbst im tiefsten Schattenraum,
erwachst ein Licht, so schwach und klein.
Und aus dem schwersten bangen Traum,
kann doch ein neuer Morgen sein.
Und wenn die Angst in mir vergeht,
der Morgen still und leise erwacht,
spürt meine Seele, die es versteht:
dass auch das Dunkel Licht entfacht.
© Claudia Behrndt
06.03.2026
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