Was ihn nimmt

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Das alte Gehäuse
drückt bereits ins Fleisch.

Das neue liegt
eine Körperlänge entfernt.

Dazwischen
offener Sand.

Der Krebs verlässt
seine Spirale
und läuft nackt.

Über ihm
die offenen Schnäbel.

Vor ihm
das leere Gehäuse.

Beides
hat Platz für ihn.

Informationen zum Gedicht: Was ihn nimmt

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09.08.2026
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